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Rambling-Rover-Ritt (Bilder)
Wanderritt vom 28. – 29 Juli von
Berviller nach Ludweiler aus der Sicht unserer VFD-Jugend
Los ging am Samstag. Nach und nach
trudelten alle Reiter ein. Der Sekt stand kalt und die Brezeln waren
gebacken. Doch zuerst die Arbeit. Das Gepäck wurde in den
Pferdehänger gepackt und die Pferde wurden gesattelt. Nach der
Arbeit das Vergnügen, bei einem Glas Getränk und einer
Brezel lernten wir uns kennen und stärkten uns für den
Ritt. Gegen 10.00 Uhr gings dann für die erste Gruppe los, die
„Ferrarie“-Gruppe, mal sehen, ob sie auch wirklich schneller ist!
Eine viertel Stunde später hieß es dann startet eure
Pferde und aufsetzen. Der Ritt von Berviller nach Ludweiler startete
nun auch für uns. Ruhig ließen wir ihn beginnen. Vorbei an
Wäldern und Straßen ging von Frankreich nach Deutschland.
Als wir auf ein Stoppelfeld kommen, konnte uns jedoch keiner mehr
stoppen und ein kleines Galöpchen zum Aufwärmen war gar
keine schlechte Idee. Danach ritten wir an einem sehr edlem Reiterhof
vorbei, dem Linsler Hof, gebaut von Villeroy und Boch. Frage ob wir
mit den Reitkleidern dort in Restaurant essen dürften bleibt
offen. Und die Frage, ob wir uns mit dem Besteck und den Gläsern
zurecht fänden kann eindeutig mit nein beantwortet werden. Gut,
dass wir es nicht ausprobierten. Nach einem2-stündigen Ritt
haben wir uns die erste Pause verdient. Und oh Schreck! Auf wen traf
die „Rentner“-Gruppe? Man kann es sich ja denken – oder?
Nach der Toilettenpause und einer
kurzen Erholung ging es dann weiter. Wir redeten über dies und
das. Auch waren wir froh, dass das Wetter bis jetzt gehalten hatte.
Dies hätten wir lieber nicht getan, denn plötzlich regnete
es wie aus Kübeln. Gut, dass wir noch im Wald waren. Während
die andere Gruppe eine Dusche abbekam entschied Christiane sich für
eine spontane Wegänderung. Im Wald war es angenehmer als
draußen. Wieder auf dem normalen Weg ging es durch Hecken und
Büsche. Nach der 2. Pause, die wir alle gemeinsam hielten,
diesmal mit Absicht, dauerte der Ritt noch ca. 1,5 Stunden und wir
erreichten unser Ziel. Wie so üblich banden wir die Pferde an
und bauten die Paddocks auf., dann versorgten wir diese mit Wasser
und viel Gras. Nachdem dies beendet war, kamen wir an die Reihe,
zuerst wurde die Zimmerbelegung eingeteilt und nacheiner halben
Stunde trafen sich die Reiter wieder bei den Pferden, in der halben
Stunde hatten wir Zeit zum Duschen. Die Pferde bekamen Heu und
Kraftfutter, dann hieß es für uns ins Auto einsteigen.
Wir fahren Eis essen und dann aufs
Feuerwehrfest. Dort ging die Party ab, mit irischer Musik tanzten wir
die ganze Nacht durch. Überraschend war jedoch, dass die Pferde
am nächsten Morgen kleinere Augen hatten als wir. Haben sie die
Nacht nicht gut geschlafen oder war der gestrige Tag zu anstrengend?
Der nächste Morgen begann um 8.30 Uhr. Wieder hieß es
gemeinsam Pferde versorgen, Wasser, Heu, Kraftfutter geben. Dann
kamen wir wieder an die Reihe. Mit einem Autobus fuhren wir wieder
zur Feuerwehr zurück. Dort gab es Frühstück begleitet
von einer Messe. Wer hat schon einmal bei Kirchenmusik gefrühstückt?
Das Wetter hielt gerade so lange bis wir fertig waren! Wir sind zwar
nicht aus Zucker, doch einen zu Trinken ist mehr wert als im Regen zu
stehen. Nach dem Tee begannen wir aber dann endgültig die
Paddocks abzubauen und zu reinigen. 15 Minuten nach der ersten Gruppe
los ritt, saßen wir auch wieder auf und los ging der
Abenteuerritt. Berg- und Talbahn, steile Hänge, flotter Trab und
Galopp. Mist, wenn man eine normale Mütze aufn hatte, die sehr
leicht zu verlieren ist. Doch unsere ruhigen Pferde machten alles
mit, wir entwickelten ein neues Angelspiel. Wie wärs mal Mütze
vom Pferd aufzuheben? Oder während dem Galopp ne Vollbremse zu
machen um die Kappe zu holen während die anderen Pferde weiter
liefen? Wieder in Berviller angekommen eine Stärkung.
Die Pferde brachten wir in die
vorgesehenen Paddocks, das Gepäck wurde schnell umgeräumt
und dann gabs in der Scheune Kaffee, Kuchen und ne riesige
Käseplatte. Gegen Abend gings dann wieder nach Hause. Jedoch
erst als unsere Pferde wollten, denn das Gras ist ja wohl schöner
als der Hänger. Wie man lesen kann war der Ritt ein gelungener
Ritt und wir hoffen auf ein nächstes Mal und bedanken uns bei
Christiane und Jürgen.
Janine Lieb
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