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Rambling Rover Ritt aus Sicht unserer Jugend | Drucken |
Geschrieben von Janine Lieb   
Sonntag, 30 September 2007

Rambling-Rover-Ritt        (Bilder)

Wanderritt vom 28. – 29 Juli von Berviller nach Ludweiler aus der Sicht unserer VFD-Jugend

Los ging am Samstag. Nach und nach trudelten alle Reiter ein. Der Sekt stand kalt und die Brezeln waren gebacken. Doch zuerst die Arbeit. Das Gepäck wurde in den Pferdehänger gepackt und die Pferde wurden gesattelt. Nach der Arbeit das Vergnügen, bei einem Glas Getränk und einer Brezel lernten wir uns kennen und stärkten uns für den Ritt. Gegen 10.00 Uhr gings dann für die erste Gruppe los, die „Ferrarie“-Gruppe, mal sehen, ob sie auch wirklich schneller ist! Eine viertel Stunde später hieß es dann startet eure Pferde und aufsetzen. Der Ritt von Berviller nach Ludweiler startete nun auch für uns. Ruhig ließen wir ihn beginnen. Vorbei an Wäldern und Straßen ging von Frankreich nach Deutschland. Als wir auf ein Stoppelfeld kommen, konnte uns jedoch keiner mehr stoppen und ein kleines Galöpchen zum Aufwärmen war gar keine schlechte Idee. Danach ritten wir an einem sehr edlem Reiterhof vorbei, dem Linsler Hof, gebaut von Villeroy und Boch. Frage ob wir mit den Reitkleidern dort in Restaurant essen dürften bleibt offen. Und die Frage, ob wir uns mit dem Besteck und den Gläsern zurecht fänden kann eindeutig mit nein beantwortet werden. Gut, dass wir es nicht ausprobierten. Nach einem2-stündigen Ritt haben wir uns die erste Pause verdient. Und oh Schreck! Auf wen traf die „Rentner“-Gruppe? Man kann es sich ja denken – oder?

Nach der Toilettenpause und einer kurzen Erholung ging es dann weiter. Wir redeten über dies und das. Auch waren wir froh, dass das Wetter bis jetzt gehalten hatte. Dies hätten wir lieber nicht getan, denn plötzlich regnete es wie aus Kübeln. Gut, dass wir noch im Wald waren. Während die andere Gruppe eine Dusche abbekam entschied Christiane sich für eine spontane Wegänderung. Im Wald war es angenehmer als draußen. Wieder auf dem normalen Weg ging es durch Hecken und Büsche. Nach der 2. Pause, die wir alle gemeinsam hielten, diesmal mit Absicht, dauerte der Ritt noch ca. 1,5 Stunden und wir erreichten unser Ziel. Wie so üblich banden wir die Pferde an und bauten die Paddocks auf., dann versorgten wir diese mit Wasser und viel Gras. Nachdem dies beendet war, kamen wir an die Reihe, zuerst wurde die Zimmerbelegung eingeteilt und nacheiner halben Stunde trafen sich die Reiter wieder bei den Pferden, in der halben Stunde hatten wir Zeit zum Duschen. Die Pferde bekamen Heu und Kraftfutter, dann hieß es für uns ins Auto einsteigen.

Wir fahren Eis essen und dann aufs Feuerwehrfest. Dort ging die Party ab, mit irischer Musik tanzten wir die ganze Nacht durch. Überraschend war jedoch, dass die Pferde am nächsten Morgen kleinere Augen hatten als wir. Haben sie die Nacht nicht gut geschlafen oder war der gestrige Tag zu anstrengend? Der nächste Morgen begann um 8.30 Uhr. Wieder hieß es gemeinsam Pferde versorgen, Wasser, Heu, Kraftfutter geben. Dann kamen wir wieder an die Reihe. Mit einem Autobus fuhren wir wieder zur Feuerwehr zurück. Dort gab es Frühstück begleitet von einer Messe. Wer hat schon einmal bei Kirchenmusik gefrühstückt? Das Wetter hielt gerade so lange bis wir fertig waren! Wir sind zwar nicht aus Zucker, doch einen zu Trinken ist mehr wert als im Regen zu stehen. Nach dem Tee begannen wir aber dann endgültig die Paddocks abzubauen und zu reinigen. 15 Minuten nach der ersten Gruppe los ritt, saßen wir auch wieder auf und los ging der Abenteuerritt. Berg- und Talbahn, steile Hänge, flotter Trab und Galopp. Mist, wenn man eine normale Mütze aufn hatte, die sehr leicht zu verlieren ist. Doch unsere ruhigen Pferde machten alles mit, wir entwickelten ein neues Angelspiel. Wie wärs mal Mütze vom Pferd aufzuheben? Oder während dem Galopp ne Vollbremse zu machen um die Kappe zu holen während die anderen Pferde weiter liefen? Wieder in Berviller angekommen eine Stärkung.

Die Pferde brachten wir in die vorgesehenen Paddocks, das Gepäck wurde schnell umgeräumt und dann gabs in der Scheune Kaffee, Kuchen und ne riesige Käseplatte. Gegen Abend gings dann wieder nach Hause. Jedoch erst als unsere Pferde wollten, denn das Gras ist ja wohl schöner als der Hänger. Wie man lesen kann war der Ritt ein gelungener Ritt und wir hoffen auf ein nächstes Mal und bedanken uns bei Christiane und Jürgen.

Janine Lieb

 
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