|
Geschrieben von Christiane Claus
|
|
Montag, 14 Juli 2008 |
|
Hier möchte ich Euch mal einige ganz besondere Menschen vorstellen:
Unsere Heuhelfer 2008
Alljährlich
im Sommer wird unser kleiner Ort in Ostfrankreich von vielen Akteuren
zu einem ganz besonderen Spektakel aufgesucht – der Heuernte.
Von fern und nah reisen sie an…die vielen helfenden Hände und machen so in Berviller bei Claus und Staß die Heuernte.
Die Arbeit auf der Wiese erledigt zum großen Teil unsere Heupresse mit Ballenschleuder.
Jürgen schießt damit die Heuballen direkt auf den riesigen Heuwagen.
Das früher so umständliche und kräfteraubende Hochgabeln der Ballen
entfällt.
Ordentlich
aufgestapelt kommt unser Heu den fast 3 km langen Weg aus dem
Naturschutzgebiet in unseren Ort, wo wir dann mit den großen
landwirtschaftlichen Geräten die Hauptstraße verstopfen.
Aber Franzosen haben ja Gott sei Dank bessere Nerven als die meisten
Saarländer und so wird schnell zwischendurch noch ein Schwätzchen
gehalten,
während Jürgen verzweifelt versucht, mit dem riesigen Heuwagen durch das enge Scheunentor zu zielen.
Das erfordert schon Weitsicht, Fingerspitzengefühl sowie Nerven und so mancher Tourist bleibt stehen und staunt nicht schlecht!
Und
dann kommen sie zum Einsatz: die emsigen Heuhelfer. Vom Wagen auf die
erste Heudecke, von dort aus auf die zweite Heudecke und dann weiter
bis in die Dachspitze.
Da sind schon viele helfende Hände nötig, damit es klappt.
Aber auch in diesem Jahr lief alles wieder wie am Schnürchen. Vielen Dank an Alle, die uns geholfen haben!!!
Danke schön sagen auch der alte Oscar, Ulli(la Schneck), Filou (unser Beamter) und Mistral (der Emsig)), die während dessen auf ihrer Wiese dösten und die ganze Aktion mit großem Desinteresse betrachteten.
Getreu dem saarländischen Motto „Hautsach gutt gess“ verlassen sie sich
ganz darauf, dass wie jedes Jahr das Winterheu in einer super Qualität
für sie bereitgestellt wird!
Beim gemeinsamen Grillen auf der mediterranen Terrasse lassen wir es uns dann gut schmecken, denn Heu machen macht auch Hunger. 
Und alle sind sich einig: trotz der schweißtreibenden Arbeit hat es auch wieder Spaß gemacht.
Danke Euch allen!!!
|