Donnerstag, 11 März 2010
 


001_Federweisserritt Begráungstrunk 1_800_600

Aktuell 12 Gäste online
Hauptmenü
Login





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Auf den Spuren der Marpinger Kräuterhexe | Drucken |
Geschrieben von Ute Stein   
Donnerstag, 11 Januar 2007
Auf den Spuren der Marpinger Kräuterhexe
Wie sich aus einem Kurs in Körper - und Bodenarbeit ein Erlebnistag für Kinder entwickelte
hexe



Am 23. und 24. Juli 2006 war er geplant, der Kurs in Körper- und Bodenarbeit. Es gab auch Interessierte und Anmeldungen, aber wie das so manchmal ist, es erkrankten Pferde oder Reiter und zum Schluss blieb noch eine Anmeldung übrig. Der Dame war es recht, das Angebot auf einen anderen Termin zu verlegen und so wurde für Anfang September neu geplant.
Doch Anfang September sah es nicht üppiger aus mit den Anmeldungen. Und oben besagte Dame fragte an, ob ich nicht etwas mit Pferden für ihren Jungen anbieten könne. So entstand die Idee, einen Erlebnistag für Kinder im Grundschulalter zu gestalten. Auf den Spuren der Marpinger Kräuterhexe wollten wir wandeln.
15 Kinder nahmen dieses Angebot unter freiem Himmel wahr, Jungen und Mädchen. Vom Nieselregen, manchmal mehr, manchmal weniger, ließ sich niemand abhalten. Nach einer Vorstellungsrunde wurde ausführlich über das Thema „Hexen" gesprochen. Mich erstaunte, dass so viele Kinder neben der Märchenhexe über die tatsächliche Hexe als kräuterkundige Frau und über die Zeit der Hexenverfolgung Bescheid wussten.
Nun ging es ans Vorbereiten des Brotteiges, den wir später am Stock ausbacken wollten, sowie ans Putzen der Pferde. Die Kinder teilten sich auf, jeder hatte eine Aufgabe.
Nachdem Brotteig geknetet, Pferde gesattelt und Sammelbeutel ausgeteilt waren, ging es los: Kräuter suchen und vor allem Stöcke schneiden. Ausreichend Taschenmesser hatte ich mitgebracht. Die Packpferde sahen bald aus wie in einen Dschungelmantel eingehüllt. Die Sammelbeutel füllten sich mit Kräutern für Suppe und Tee, trockenes Holz für das Lagerfeuer war ausreichend gefunden.
Zurückgekehrt wurde alles bearbeitet: Stöcke wurden entastet und teilweise entrindet, Kräuter gewaschen und geschnitten, Sammelholz zu Scheiten gesägt.
Dann kam der gemütliche Teil: Am Lagerfeuer wurde das Stockbrot gebacken und bald war auch die Kräutersuppe fertig. Dass unter anderem Brennnesseln so gut schmecken, hätte vorher keiner geglaubt. Jeder probierte skeptisch und fast jeder verlangte Nachschlag.

Alle waren sich einig: Nächsten Sonntag könnte es gleich noch mal stattfinden.
Ute Stein

 

Top!