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Reiten und Schlemmen: Ausritt im Warndtwald

Details


Reiten und Schlemmen: Ausritt im Warndtwald – dem ehemaligen fürstlichen Jagdgebiet, mit guten Einkehrmöglichkeiten

Im Südwesten des Saarlandes gelegen erschließt sich ein großes zusammenhängendes Waldgebiet: der Warndtwald. Hervorragend geeignet für geschichtsträchtige Ausritte und Erkundungen per Pferd. Denn nicht nur schöne Strecken hat der Warndt zu bieten, sondern auch gute Rastmöglichkeiten.

Reiten und Schlemmen Die SchmuggelbudWir stellen den Pferdehänger in der Nähe des Friedrichweiler Sportplatzes ab und starten in nördlicher Richtung. Bergab führt ein schöner Naturweg und wir überqueren den „Karlsbrunner Weg“. Hier reiten wir auf befestigtem Geläuf, doch der Grünstreifen in der Mitte bietet sich zum Traben an. Die Pferde sind jetzt aufgewärmt und laufen frisch voran.  Sandige, naturfesten Wege führen entlang des Waldrandes mit Blick auf die Wohnstadt von Überherrn. Hier wurde viel gebaut in den letzten Jahren. Eine neue Verbindungsstraße, die die A 620 bei Bous mit der Autobahn nach Metz verbindet, hat die gesamte Landschaft verändert.

Doch es gibt eine breite Brücke über die neue Straße, die wir nutzen um in Richtung der kleinen Ansiedlung Marhof zu reiten. Nach der Überquerung der Landstraße Nr. 167 biegen wir gleich vom Asphaltweg in einen kleineren Waldweg ein. Sobald der Weg nicht mehr bergab führt, beginnt eine sehr schöne Trabstrecke bis zu den ersten Häusern des Marhofes, wo wir gleich nach links auf einen Sandweg abbiegen. Im Sommer tummeln sich hier die Pferde auf der Weide und werfen uns beim Vorbeireiten einen neidischen Blick hinter her. Ob sie wohl gerne mit uns mit kämen?

Hinein in den großen Wald und gleich nach links bergab. Hier wird uns bewusst, dass der Warndt mit 5000 Hektar ein großes, zusammenhängendes Waldgebiet ist. In früheren Jahrhunderten war das Betreten für das einfache Volk streng verboten, denn dieser Wald diente als herrschaftliches Jagdrevier. Der dunkle Wald war aber auch in dieser Zeit Zufluchtsstätte der französischen Hugenotten, die aus dem katholischen Frankreich vertrieben wurden. Diese Einwanderer beherrschten damals schon die Kunst der Glasbläserei und beeinflussten so die Industrie an der Saar. Für die Glashütten wurde das Holz des Warndtwaldes zur Befeuerung genutzt.

An der Bist erreichen wir einen wunderschönen sandigen Weg, dem wir in südlicher Richtung folgen. Malerische Auenlandschaften liegen rechts von uns im Naturschutzgebiet Bisttal, genau hier verläuft die Grenze zwischen Frankreich und Deutschland. Ein fast unberührter Landstrich.  Und was bietet sich am Grenzverlauf im dichten Wald an einem Ort wie diesem an: eine „Schmuggelbud“. Direkt am Rand von Creutzwald und doch nah am Wald eignet sie sich hervorragend für eine erste kurze Rast.  Die Pferde werden schattig an den Bäumen angebunden und von der Terrasse aus hat man sie gut im Auge. Natürlich könnten wir in dem kleinen französischen Restaurant  auch ein Mittagsmenue bekommen, aber so viel Zeit wollen wir nicht hier verbringen. Uns zieht es weiter auf dem schönen Sandweg in Richtung ehemaliger Zollübergang zwischen Frankreich und Deutschland.

Große Fahnen erinnern an die Zeit, als hier noch LKWs im Grenzverkehr abgefertigt wurden. Vor allem flattert hier riesig groß die Europafahne im Wind. Doch das kann unsere gelassenen Pferde nicht erschrecken. Wir reiten nun in Frankreich, wovon mal allerdings überhaupt nichts merkt. Die Zufahrt zur neuen Straße muss passiert werden, dann geht es unter der Stromleitung weiter bis zum Chateau d’eau , einem der vielen Trinkwasserreservoirs von Creutzwald. Auf schönen Wegen traben wir über sandige Böden durch den Kiefernwald, links von uns wechseln sich grüne Wiesen und Waldstreifen ab. So gelangen wir zur Unterführung und sind damit auch schon wieder im deutschen Teil des Warndts. Bevor wir den Creutzwalder Weg erreichen, biegen wir scharf links ab. Werbeler Schläge heisst dieser Waldabschnitt, der uns direkt zum Warndtweiher führt. Hier können die Pferde am Weiher getränkt werden.

Reiten und Schlemmen Rast am WarndtweiherDer Warndtweiher wurde in den letzten Jahren gänzlich umgestaltet. Aufgrund vermehrten Wassermangels drohte der natürliche Weiher zu versanden. Dem wurde durch die Umgestaltung vorgebeugt, denn der Warndtweiher ist seit Jahrzehnten ein gut besuchter  Naherholungspunkt für Wanderer und Spaziergänger, den es zu erhalten gilt. Sind die Pferde erst einmal getränkt, dann kommen die Reiter dran. In der Gaststätte gibt es Getränke, sonntags auch Kaffee und Kuchen und natürlich warme Gerichte. Oder wer es herzhaft liebt und trotzdem nicht zu lange warten möchte, dem sei ein Schmalzbrot zu empfehlen (http://www.am-warndtweiher.de). Die Pferde können derweil in Wald an den Bäumen angebunden rasten und ruhen. Sonntags sind hier viele Wanderer und Familien mit Kindern unterwegs. Natürlich freuen sich die Kleinen über die nette Abwechslung mit den Pferden. Wie immer an solchen vielbesuchten Naherholungspunkten ist es wichtig, dass die Reiter den Platz sauber verlassen.

Reiten und Schlemmen  Eisessen am WarndtweiherWeiter geht es in östlicher Richtung, dann an einer Kreuzung  rechts ab, bergan lädt der Weg zu einem Canter ein, die Pferde folgen unserer Aufforderung sehr willig. Doch nach fast einem Kilometer sind sie dann auch wieder mit einer Schrittphase zufrieden. Auf dem Asphaltweg biegen wir nach links ab, denn wir wollen noch an der Florianhütte vorbei schauen. Ein Abstecher hier her lohnt sich im Sommer immer, denn es gibt fast jedes Wochenende ein Vereinsfestchen, oft mit selbst gebackenem Kuchen. Aber wir reiten weiter bergab genau in nördlicher Richtung, überqueren den festen Weg und reiten in Richtung Differter Reitverein. Verschiedene Wege führen dort hin, wir entscheiden uns für einen Trab auf einen befestigten Weg. Auch am Differter Reitverein gibt es die Möglichkeit zur Rast, die wir aber heute nicht nutzen (http://www.reitverein-differten.de). Unser Weg führt hinter dem  Sportplatz durch hohen Laubwald in Richtung Friedrichweiler bis zum Hasengraben, dem wir noch ein Stück in südwestlicher Richtung  folgen. Und schon sind wir wieder an unserem Startpunkt angelangt.

Wer die Strecke mit der Karte nachreiten möchte, der besorge sich die  Karte TOP 1: 25.000 6706 Ludweiler/Warndt.

Die Strecke ist downloadbar unter: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=fkfjujyrkhctadra

Rastmöglichkeiten:

Gaststätte „Am Warndtweiher“, http://www.am-warndtweiher.de Telefon:  06834 / 60260, Ruhetag ist montags und dienstags

Schmuggelbud in Creutzwald

Reitverein Differten, http://www.reitverein-differten.de

Allgemeine Infos zum Warndt: http://www.warndt.eu

Christiane Claus


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
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