Die nächsten Termine

02.07.2017 - 02.07.2017 - Lass uns spielen (Teil 1 + 2)
22.07.2017 - 23.07.2017 Ausbildungskurs zum Geländereiter VFD
23.07.2017 - 23.07.2017 23.07.17 - Ein Tag mit dem Hippo-Team
23.07.2017 - 23.07.2017 Ausbildungskurs zum Geländereiter VFD
01.08.2017 - 31.08.2017 - Lass uns spielen (Teil 1 + 2)
02.08.2017 - 31.08.2017 - Lass uns spielen (Teil 1 + 2)
   
30 Jahre VFD-SAAR
Pferdesteuer
Mitglied werden?
Startseite
Ansprechpartner
Ausbildung
Die VFD
Downloads
Jugend-Seiten
Login /-out
Mitgliederinfos
Mitglieder-Portraits
Nachberichte
Nachberichte 2017 Nachberichte 2016 Nachberichte 2015 Nachberichte 2014 Nachberichte 2007 Nachberichte 2008 Nachberichte 2009 Nachberichte 2010 Nachberichte 2011 Nachberichte 2012 Nachberichte 2013
Pinnwand
Recht / Gesetz
Teilnahme-
Termine
Tests und Tipps
Vorwort zu den Tests Praxistests 2017 Praxistests 2016 Praxistests 2015 Praxistests 2014 Praxistests 2012 Praxistests 2011 Praxistests 2008 Praxistests 2007 Akalypte – oder Warum wir mal die Sense schwingen sollten Satteltests Satteldeckentests Rund um den Huf-Hufschuhe Testbericht Bio Kokosöl von Dr.Goerg Regendecken- Regenjacken-Tests Buchtipps Navigationsgerät GARMIN GPSMAP60CSx im Test Tipps rund ums Pferd Wanderreitertipps Wanderreitzubehör der Firma Ortlieb
Tierschutz
Tipps für Veranstalter
VFD-Stafettenritt
Wanderreiten

   

Wanderreitertipps

Details

Wanderreitertipp: Gleitschirm-Schnellpacksack zum Heutransport

Früher war alles einfacher... Naja, in Bezug auf das Heu beim Wanderritt war das wirklich so. Da gab’s beim Quartier schöne kleine Ballen, die sich leicht zum Paddock tragen und dort portionsweise verfüttern ließen. Heute ist das anders: Da steht ein Rundballen mitten im Lager und jeder darf schauen, wie er das Heu zum Pferd bringt. Gabel und Schubkarre gibt es in der Regel nicht – also was tun? Das Heu einfach mit bloßen Händen zu tragen ist keine gute Idee, denn das juckt dann noch stundenlang. Die Ikea-Tüte hat sich bewährt, reicht aber nur für 1 Pferd und eine Portion. Bei zwei Pferden bedeutet das also mindestens viermal laufen (wenn das Frühstück auch schon gebunkert werden muss).

Wir haben jetzt eine tolle Alternative gefunden: Den Schnellpacksack der Gleitschirmflieger. Der ist eigentlich dazu da, einen Gleitschirm einzupacken, wenn der Pilot entweder keine Zeit oder keine Lust hat, ihn ordentlich zusammenzulegen. Der Packsack sieht aus wie ein großer Rucksack und hat gepolsterte Tragegurte. Er lässt sich wie eine Plane aufklappen und es kann die Portion für zwei Pferde (Abendessen und Frühstück) darauf aufgehäuft werden. Dann wird der Sack mit einer Schnur zusammengezogen und schließlich mit Schnallen komprimiert. Da das Heu ja nicht so schwer ist, lässt er sich gut tragen – und wer will kann gleich auch noch einen Eimer Wasser mitschleppen

Wir deponieren den gefüllten Packsack immer im Hänger, wo dann das Heu auch sauber getrennt von den anderen Sachen ist. Leer nimmt er kaum Platz weg und liegt daher bei uns immer in der Anhänger-Sattelkammer.

Wir hatten den Packsack inzwischen bei zwei siebentägigen Ritten dabei und waren rundum zufrieden.

Die Packsäcke für Gleitschirmflieger kosten neu etwa 60 EUR, aber gebraucht gibt es sie schon für um die 20 EUR. Unseren haben wir sogar geschenkt bekommen, weil er einen kleinen Riss hat (der für unsere Zwecke völlig egal ist). Die gebrauchten Packsäcke gibt’s auf www.dhv.de, dort unter dem Link „Gebrauchtmarkt“, oder natürlich bei eBay.

Aber Vorsicht: Es gibt zwei Sorten von Schnellpacksäcken. Der „Magic Bag“ – eine Art Schlauch – ist für unsere Zwecke nicht zu gebrauchen, wir brauchen den „klassischen“ Schnellpacksack. Und bitte sucht ausdrücklich nach einem SCHNELLpacksack, denn es gibt auch „normale“ Packsäcke. Am besten fragt Ihr einfach den Verkäufer – oder mich (einfach eine Mail an den Vorstand schreiben, die wird mir dann weitergeleitet).

Wanderreitertipp: Leuchtendes Halfter mit Notöffnung und Handynummer

Es ist immer die Frage: Bleibt das Halfter im Paddock an oder nicht. Ich bin mir da nie so sicher, denn mein Pferd kratzt sich ganz gerne mit dem Hinterhuf am Ohr und ich befürchte, dass sie irgendwann mit dem Hufeisen im Halfter hängen bleibt. Andererseits ist es bei einem Ausbruch schwierig, sie ohne Halfter wieder zu fangen. Ich habe jetzt eine Lösung gefunden, die zwar noch nicht optimal, aber schon ziemlich gut ist:

Das Halfter von halftershop.de hat eine Notöffnung mittels eines Klettverschlusses, der bei starkem Zug öffnet. Gleichzeitig sind Leuchtstreifen auf dem Halfter angebracht. Und meine Handynummer ist auf dem Backenstück gut sichtbar eingestickt.

Falls mein Pferd also ausbricht, wird sie bei Dunkelheit schneller gesehen als ohne Leuchthalfter. So werden hoffentlich Unfälle vermieden. Wer das Pferd findet, hat außerdem sofort meine Handynummer, so dass ich schnell kontaktiert werden kann. Und wenn – was wahrscheinlicher ist – sie sich beim Wälzen im Halfter verfängt, dann ist die Verletzungsgefahr nur minimal. Das alles sind für mich überzeugende Vorteile.

Natürlich hat das Halfter aber auch Schwachstellen. Aktuell öffnet der Klettverschluss noch etwas zu schnell, so dass es auch beim genüsslichen Wälzen ab und zum am Boden bleibt. Auch könnte der Leuchtstreifen noch breiter sein. Beides soll aber noch nachgebessert werden.

Das Halfter wird für jeden Interessenten individuell hergestellt. Die Beratung ist hervorragend und auch Sonderwünsche sind kein Problem. Je nach Ausführung kostet das Halfter um die 25-30 EUR. Weitere Infos gibt’s bei www.halftershop.de.

Verena Eckert aus München

   
© VFD-Landesverband Saar