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2008-Wanderreitsattel der Kölner Sattlerei Theine

Details Wanderreitsattel der Kölner Sattlerei Theine im VFD-Test:

Auf der Suche nach der „eierlegenden Wollmilchsau“ bin ich im Internet auf die Sattlerei Theine in Köln gestoßen und fragte dort nacht2_640x480.jpg einem Testsattel nach. Unfallbedingt kam dieser Test 2007 nicht in Gang uns so kam Bernhard Theine im Frühjahr 2008 zu mir zwecks Sattelanprobe. Skeptisch schauten wir ihm dabei auf die Finger. Für mein Pferd wurde ein bereits vorhandener Sattel angepasst, daher verlief die Sattelanprobe anders als normal. Der wenig bemuskelte Rücken des Pferdes fiel dabei auf, woher auch Muskeln, wenn nicht geritten. Doch das sollte sich ja jetzt im Frühjahr gänzlich ändern. Ein paar mitgebrachte Sattelbäume wurden aufgelegt und einer der Standartbäume schien passend. Bernhard Theine passte dann mit wenigen Handgriffen  und gekonntem Blick einen mitgebrachten Sattel an Filou an.  Hierzu wurden die Polster ausgetauscht und dann sollte ich den Sattel reiten. Skeptisch beobachtete ich die Sattellage während des Frühlings. Es gab keinerlei Probleme und mein Pferd lief locker und beschwingt mit diesem  Sattel, dessen Details erst beim Gebrauch auffallen. So gefällt  mir besonders gut die ganz einfach aber sehr effektive Dreipunktgurtung. Genial simpel ist die Anpassung der Strippenlänge an einem D-Ring am Sattelbaum zu verstellen. So hat man eine millimetergenaue Feineinstellung und es sind immer beide Gurtstrippen gleichmäßig stramm. Ein Lederschiffchen führt die Strippen dann parallel, so dass ein Kurzgurt verwendet werden kann.
Die breiten Steigbügel aus Gurtmaterial werden über den Sattelbaum geführt und liegen so immer genau am Schwerpunkt. Mit einem Handgriff sind sie aber auch weiter zurück oder nach vorne verstellbar. Angenehm und bequem ist der weich abgepolsterte Sitz, der genügend Platz bietet und ermüdungsfreies Reiten ermöglicht. Der Clou bei den Theine-Sätteln ist das mit Klettband befestigte Polster, das eine sehr große Auflagefläche bietet und ganz leicht angepasst werden kann. Hierzu entfernt man die Kissen vom Sattelbaum, öffnet sie und kann die darin befindlichen Lagen aus unterschiedlichen Schaumstoffen  flexibel an den Pferderücken anpassen. Das ist in wenigen Minuten gemacht. Hierdurch kann auch der Schwung verändert werden. Die Polstertaschen werden wieder geschlossen und mit dem Klettband unter dem Sattelbaum befestigt. So lässt sich der Sattel bei konditionsbedingte Veränderungen im Pferderücken leicht  anpassen.
Über Sommer hat sich der Rücken meines Pferdes sehr gut entwickelt und der Sattel wurde von mir mehrfach umgepolstert. Bernhard Theine hat mir nachträglich noch einige Befestigungskrampen für Gepäck am Sattel angebracht. Bisher bin ich mit dem Sattel sehr zufrieden, die Lederqualität ist sehr gut, alle Nähte sind fest und es gab keinerlei Probleme. Der Sattel ist gute deutsche Handarbeit. Über einen Langzeittest werden wir später berichten.
t3.jpgDer Sattel wird mit Fendern aber auch mit Sattelblatt hergestellt. Eigene Wünsche können berücksichtigt werden. Und durch das Theine-System des Sattelbaumes, der aus mehreren Teilen zusammengebaut wird, kann der Sattel auch leicht an ein anderes Pferd mit ganz anderer Sattellage angepasst werden. Hierfür wird der vordere Bügel getauscht. Dieser bestimmt die Kammerweite und die Winkelung der Bars. Bernhard Theine oder ein Mitarbeiter seines Teams kommen vor Ort zu Dir und deinem Pferd und dort wird bei der Sattelanpassung auf die persönlichen Wünsche eingegangen. Die Sättel sind zum Preis von 1.500 – 2.200 Euro erhältlich. Die Sättel sind zum Preis von 1.500 – 2.200 Euro erhältlich. Bei einem Besuch der Sattlerei in Köln habe ich folgende Fragen an Herrn Theine gestellt:
Für welche Reitdisziplinen stellen Sie Sättel her? Dressur- , Western- (in Zusammenarbeit mit  Sattlerei Beuse),  sowie Wander- und Distanzreiten.
Was unterscheidet Ihre Sättel von anderen Maßsätteln? Unsere Maßsättel lassen sich jeder Zeit neu anpassen, falls sich das Pferd verändert (Muskelaufbau oder -abbau).  Natürlich auch auf eine neues Pferd.
Wie wird Ihr Sattel an das Pferd angepasst? Der Baum wird an das Knochengerüst und die Kissen an die Muskulatur des Pferdes angepasst. Näheres unter www.sattlerei-theine.de
Christiane Claus
   
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