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Satteltest 2005

Details Neue Wanderreitsättel getestet:

Auch in diesem Jahr stellen wir Euch wieder zwei Sättel vor, die neu auf den Markt gekommen sind. Bei Redaktionsschluss war klar, dass beide Sättel ständig noch weiter entwickelt und verbessert werden. Dies ist der Stand vom Dezember 2005:

Tournado 1, der Wander-Reitsattel mit Dressuroption


Der Tournado ist ein Trachtensattel mit vielen Besonderheiten, die auf den ersten Blick gar nicht auffallen.satteltest2005_1 Entscheidet man sich für den Kauf eines solchen Sattels, so schickt Herr Looschelders von der Firma Mariage SCS eine Holzschablone, mit der die Kammerweite des Sattels ganz exakt ermittelt werden kann.  Diese schickt man zurück und der Sattel wird mit der entsprechenden Kammer hergestellt. Die Sitzgröße wird aus der Konfektionsgröße des Reiters ermittelt.  Herr Looschelders kommt zu Euch und passt den Sattel dem Pferd ganz genau an. Hierbei kann die Kammerweite nochmals verändert werden. Je nach Wunsch gibt es dickere oder dünnere Rückenkissen, die jederzeit austauschbar sind. Mit dem „Self Change System“ kann man selber ganz einfach die Kissen an drei verschiedenen Positionen variieren, was sowohl die Kammerweite verändert aber auch den Sitz des Reiters. Der Sattel hat einen wunderbar weichen Sitz, der auch für dressurmäßiges Reiten geeignet ist. Durch die veränderbare Position der Steigbügelaufhängung kann die Lage der Schenkel verändert werden. Hier sind mehrere Positionen möglich. Der Sattel ist mit einer V-Gurtung ausgestattet, die als Besonderheit eine Feinjustierung anbietet. So kann der Gurt jederzeit millimetergenau nachgezogen werden und lässt sich bei Bedarf weiter vorne oder hinten platzieren. Ebenso variabel sind die Kniepauschen, die in verschiedenen Ausführungen angeboten werden und ganz einfach mittels Klett unter dem weichen Knieleder befestigt werden. Überhaupt hat der Sattel ein sehr schönes, super pflegeleichtes Leder, das nach der intensiven Nutzung während der gesamten Saison immer noch topp aussieht. Der tiefe Sitz, die Fender und die breiten Steigbügel ermöglichen ermüdungsfreies Reiten auch bei langen Touren. Hinter dem Sitz und an den Trachten sind Befestigungsmöglichkeiten für Jacke, Decke oder ähnliches. Für den großen Ritt kommt eine Packplatte auf die Trachten, an der die Packtasche befestigt wird. So verteilt sich das Gewicht des Gepäcks optimal und diesatteltest2005_2 Taschen liegen weder am Pferdebauch noch am –rücken  an. Zwei seitliche Taschen und eine Manteltasche boten für unsere Touren immer genügend Stauraum (ohne Schlafsack).   Die Taschen sind mit Klettverschluss versehen, der sich fast von selber wieder verschließt, so kommt man auch während des Reitens immer wieder gut an Gepäckstücke heran. Für den Sattel gibt es auch Vorderpacktaschen. Der Sattel wird in den Farben schwarz, braun und bicolor mit Sitzgrößen von 17, 17,5, 18 und 19 angeboten. Er hat ein Gewicht von ca. 7 kg.
Ein Neporen-Kurzgurt und eine Spezialschabracke runden das Zubehör des Sattels ab. Der Gurt, der mit Elastik-Enden versehen ist, kann mit warmen Wasser gereinigt werden und trocknet sehr schnell. Die Schabracke ist groß genug, dass das gesamte Gepäck darauf Platz hat. Ihre Unterseite ist mit einem schnelltrocknenden Schaummaterial abgepolstert, so dass bei langen Ritten die Decke morgens immer wieder trocken aufs Pferd gelegt werden kann.

Der Verkaufspreis liegt bei 1,890,00 Euro. Zur Zeit wird der Sattel und das Gepäcksystem ständig noch weiter entwickelt. Also sind wir gespannt, wie sich der Sattel im kommenden Jahr bewährt. Weitere Infos unter www.mariage-scs.de

Short and Light / Deuber

Das ist ein neuer Sattel aus dem Hause Deuber, der von Hartmut Schenck Way Out West entwickelt wurde. satteltest2005_3Dieser Sattel kommt dem Bedürfnis kleinerer Wanderreitpferde nach einem kurzen und leichten Sattel nach. Sein Gewicht beträgt circa 9 kg., die Gesamtlänge ist 50cm. Somit ist er als Wanderreitsattel wirklich handlich. Die Sitzgröße ist mit 15,5 Zoll ideal für kleinere bzw. schmalere Reiter/innen, der Sattel wird aber auch mit größerer Sitzfläche angeboten. Tief und sicher sitzt man in dem leicht abgepolsterten Sitz. Optisch kommt der Sattel einem Westernsattel ohne Horn, den sogenannten Endurance- Sätteln nahe. Anders als Westernsättel hat der Sattel ein Polster zum Pferderücken hin, das mit einer dicken Filzschicht und Polsterwatte gefüllt ist und lederüberzogen ist. Der Sattelbaum aus einem leicht flexiblen Kunststoff passt sich bei Bewegung dem Pferderücken leicht an.  Das besondere an diesem Sattel ist, dass man die Kammerweite ganz einfach mit einem Imbussschraubenschlüssel verändern kann. So deckt der Sattel Kammerweiten von schmal bis mittel ab. Ein Modell mit weiterer Kammer, das dann auch Pferde mit breiter Schulter bedient, kommt in Kürze auf den Markt. Verändert sich der Rücken, so kann man das Polster selber nachstopfen, was allerdings etwas handwerkliches Geschick voraussetzt.
Der Sattel ist mit Fendern und Westernsteigbügeln ausgestattet, wird aber auch mit einem normalen Sattelblatt mit Pauschen für Englisch-Bügel hergestellt. Die Sitzform ist sehr bequem, der Sitz ist tief und weich abgepolstert. Die Steigbügel sind optimal angebracht und so liegt das Bein stets am rechten Platz. Der Sattel wird  mit langen Gurtstrippen und einem Kurzgurt geritten, so stören dann keine Schnallen amsatteltest2005_4 Reiterbein. Ein geschweifter Kurzgurt bietet hier bestmögliche Bewegungsfreiheit. Wir haben die Anzahl der Löcher in den Gurtstrippen verdoppelt, so kann man stufenlos entweder vorne oder hinten nachgurten und der Gurt ist gleichmäßig angezogen.
Wir haben unter dem Sattel eine Lammfeldecke der Firma Christ verwendet. Diese passt nicht nur von der Größe optimal unter den Sattel sondern auch  optisch. Obwohl die Sattelunterseite ganz glatt ist, verrutscht diese Decke nicht. Nach dem Reiten wird sie gut gelüftet, aufgebürstet und ist dann wieder einsatzbereit. Bei starker Verschmutzung kann sie in der Waschmaschine bei 30 Grad mit einem Leder- oder Fellwaschmittel oder Neutralseife gewaschen werden.
Die Firma „Way Out West“ kommt bei Interesse vorbei und passt dem Pferd den Sattel vor Ort an. An den Sattel passen durch seine vielen Befestigungsmöglichkleiten die unterschiedlichsten Packsyteme. Der Preis des Sattels liegt bei 1995,00 Euro. Weitere Infos unter www.wayoutwest.de

Wir sind mit verschiedenen Firmen in Kontakt, um für Euch auch in der kommenden Saison wieder Sättel zu testen, die dann in der Broschüre 2007 vorgestellt werden. Wer sich für die Sättel oder die Hufschuhe  interessiert, kann unter jstass@online oder unter Tel.: 0033387570466 (abends) mit uns in Kontakt treten.

   
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