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Wanderreiten

   

Die neue Wanderreithose der Firma Lookri.de

Details

Wanderreithose3Unter dem Motto: „wir machen Reithosen, die Ihnen passen“ stellt die Firma Lookri.de seit zwei Jahrzehnten Reithosen in Deutschland her. Verwendet werden hochwertige Stoffe des Schweizer Herstellers „Schoeller“, die einen hervorragenden Tragekomfort bieten. Heinz-Thomas Seiler, Geschäftsführer und selbst Maßschneidermeister, legt großen Wert auf modernste Fertigungstechnologien und hat dabei sehr kreative Ideen. So z. B. bei der neuen Wanderreithose Jay-ou, die in der zurückliegenden Wanderreitsaison zu meinem ständigen Begleiter wurde.

Die Hose wird aus einer Mikrofaser mit 6 % Elasthan und 12 % Polyamid Micro und 82% Polyamid hergestellt. Selbst bei 36 Grad Hitze ist die Hose angenehm zu tragen. Ganz leicht ist der Stoff auf der Haut und man schwitzt kaum. Aber auch an Regentagen hat die Hose mich überzeugt. Obwohl der Stoff nicht wasserdicht ist, bleibt die Hose auch nass noch angenehm. Man kühlt nicht so schnell aus wie in einer Hose mit hohem Baumwollanteil und sie trocknet sehr schnell.

Wanderreithose4Das besondere Highlight der Hose sind die vielen Taschen, die ich als Rittführer ganz dringend zum Verstauen meiner wichtigen Utensilien wie Navi, Fotoapparat, Handy, erste Hilfe-Material, Snack für zwischendurch und Leckerlies für mein Pferd brauche. Hier bieten die zwei am Oberschenkel aufgesetzten Plattentaschen mit Falz viel Stauraum und alles Nötige ist blitzschnellverstaut. Schnappschüsse im Trab sind möglich, denn durch die Klettverschlüsse hat man alle Gegenstände flott zur Hand. Die Tasche auf dem rechten Oberschenkel ist quasi doppelt und in der mit Reißverschluss zu verschließenden Tasche kann man wichtige Sachen unverlierbar transportieren. Vorne gibt es zwei weitere Paspeltaschen mit Reißverschluss und auf der Rückseite zwei große Plattentaschen.

Der Vollbesatz aus strapazierfähigem Kunstleder ist ebenfalls sehr haut- und tragefreundlich. Die Jodhpurhose wird durch verschiedene Aufsätze des Besatzmateriales optisch gut aufgepeppt. Zwei Farben werden angeboten: schwarz mit grauen Besätzen und camel mit etwas dunkleren Besätzen. Kurz-, Normal- und Langgröße sowie auch ein Modell auch für die männlichen Reiter lassen kaum Wünsche offen. Und für Alle, die nicht gerne mit Jodhpurhosen reiten gibt es die Hose mit allen praktischen Details auch als Stiefelhose.

Wanderreithose7

 

Mit einem Preis von 169,90 € liegt die schicke und praktische Hose im mittleren Preissegment für hochwertige Jodhpurhosen, bietet aber zusätzlich den Vorteil der vielen Taschen. Eine Besonderheit gibt es bei der Firma noch: für einen Aufpreis von ca. 25,00 € fertigt der Hersteller die meisten Modelle nach Maß. Infos zur Hose und zur Firma Lookri: www.lookri.de

Christiane Claus

Horselights im Test

Details

HorselightNach einem nur dreistündigen Nachtritt im vorigen Sommer war meine handelsübliche Stiefellampe, die ein paar Euros gekostet hatte, zur Wegwerflampe geworden. Das empfand ich als sehr unbefriedigend. Deshalb begab ich mich auf die Suche nach einer Alternative. Beim Stöbern im Internet stolperte ich über die Seite „HorseLights.de“ von Stefan Thöne. Überrascht betrachtete ich die Bilder. Das war ja eine ganz neue Idee! Der Bericht über die Entstehung der Lampen und die Beschreibung überzeugten mich. Da war sie, meine Alternative!

Auch Herr Thöne hatte sich Gedanken über die Beleuchtung am Pferd gemacht. Besonders in Hinsicht auf die Straßenverkehrsordnung war er von den üblichen Stiefellampen enttäuscht. Darum hat er eine völlig neue Lampe gebaut, die er nun auch anderen Reitern nicht vorenthalten wollte. Er bietet sie für 60,00€ auf seiner Internet-Seite zum Verkauf an, mit speziellem Schnell-Lade-Gerät für 79,00€.

Horselight innenDie „Horselights“ sind Begrenzungsleuchten, die mit je zwei Klettbändern unter den Steigbügeln festgemacht werden. So können die anderen Verkehrsteilnehmer das Pferd und dessen Breite rechtzeitig erkennen und einschätzen. Die Lampen sind in einem Aluminiumgehäuse und leuchten mit moderner LED- Technik über einen Reflektor nach vorne weiß und nach hinten rot, genauso, wie es die Straßenverkehrsordnung vorschreibt. Außerdem besitzen sie an der Seite einen gelben Reflektorstreifen, damit wird man auch beim überqueren der Straße wahrgenommen. Die Energie wird geliefert von vier Akkubatterien AAA 800mAH, die einzeln austauschbar sind und in einem herkömmlichen Ni/Mh Ladegerät geladen werden können. Für die Pragmatiker unter uns gibt es auch einen integrierten Schnell-Lade-Anschluss. Die Leuchtdauer wird vom Hersteller mit zehn Stunden angegeben. Durch eine Sicherheitsschaltung fällt bei schwächer werdenden Akkus zuerst das weiße Licht aus, während das rote noch eine weitere Stunde anhält. Das alles schien mir sehr klug durchdacht!

Nun wollte ich unbedingt wissen, ob die Lichter wirklich so gut waren, wie es der Erfinder versprach. Ich schrieb ihn an mit der Bitte um ein Testexemplar. Herr Thöne stellt sein Produkt im „Ein-Mann-Verfahren“ her, sodass auch individuelle Wünsche erfüllt werden können. Ich selbst habe auf Glitzersteine in der Testphase verzichtet. Aber es wäre möglich gewesen.

Kurz danach bekam ich ein für seine geringe Größe ganz schön schweres Päckchen. Meine bessere Hälfte, Jens der Schlosser, half mir beim Auspacken. Sein Urteil als Fachmann kam prompt: „Gute Qualität, massiv, top verarbeitet.“

Horselight RückseiteDie erste Hürde war genommen. Dann ging es zum Pferd. Da es mittlerweile Herbst war und früher dunkel wurde, konnten meine Freundin und ich gleich zum Test-Ritt starten. Zu meiner Enttäuschung konnte ich die Lampen aber an meinen Steigbügel nicht befestigen, da diese etwas breiter sind als gewöhnlich. Also durfte meine Freundin Gaby die Lampen unter ihren Bügeln festzurren. Das klappte prima, und so konnte ich auch beurteilen, ob Pferd und Reiter wirklich gut und früh zu erkennen waren.

Und das waren sie, locker in 100m Entfernung. Zudem erstrahlten sämtliche anderen Reflektoren an Pferd und Reiter in diesem diffusen Licht, z. B. die an der Jacke oder an den Gamaschen. Die Ausleuchtung des Weges war so effektiv, dass wir nach einiger Zeit unsere Helmlampen ausschalteten. Am nächsten Tag hab ich mir im Baumarkt vier weitere Klettbänder besorgt und so konnte ich die Horselights an meinen eigenen Bügeln anbringen. Ich hatte beide Lampen in der Nacht über das mitgeschickte Ladegerät an die Steckdose gehängt. Nun ging es in der Dämmerung auf die Piste und ich war und bin begeistert. Bei meiner etwas flotten Reitweise sind schon eine Menge Reitutensilien auf der Strecke geblieben, doch die Horselights haben durchgehalten. Einmal ordentlich festgezurrt, halten sie bombenfest. Und“ Wackler“ hat es auch keine gegeben.

Nach ca. ½ Jahr ließen sich die Batterien einer Lampe nicht mehr laden. Hr. Thöne bot mir sofort an, sich zu kümmern, wenn ich ihm die Lampe schicken würde. Aber „Selbst ist die Frau“, und so hab ich das Gehäuse aufgeschraubt und da mal reingeguckt. Und siehe da, selbst ich verstand die Zusammenhänge. Nachdem ich einen Kontakt gesäubert hatte, funktionierte alles wieder einwandfrei. Selbst bei dem einsetzenden Monsun-Regen brannten die Lampen unbeirrt weiter. Es hatte sich im Gehäuse lediglich ein bisschen Feuchtigkeit gesammelt, die beim Trocknen mit geöffnetem Deckel restlos verschwand.

Der Ein-Ausschalter ist auch vom Sattel aus gut zu erreichen. Die Lampen sind leicht anzubringen, wenn man auch die Klettbänder fest anziehen muss, damit sie nicht klappern. Sie haben ein Gewicht von jeweils 250g. Ich selbst habe bei einem Dauerbetrieb von acht Stunden keine Ermüdung der Akkus feststellen können. Oft nutze ich die Lampen auch zur Beleuchtung am Sattelplatz.

Das hochwertige Metall ist solide verarbeitet. Die Lichter sind praktikabel in der Handhabung und die Wartung macht keine Mühe. Der Service ist gut. Durch die zu erwartende Langlebigkeit sind sie umweltfreundlich. Ein echtes „Muss“ für alle, die Wert auf Sicherheit und Nachhaltigkeit legen und beim Reiten flexibel sein möchten oder müssen.

Praktische Doppeltasche Front-Trail von Barefoot

Details

Barefoot Vordertaasche1Diese kleine leichte (400Gramm) Vorderpachtasche von Barefoot hat es in sich. Zwei Taschen mit einem Maß von H 30 cm, B 18 cm, T 13,5 cm bieten in vier Fächer, die jeweils mit verdecktem Reißverschluss ausgestattet sind, genügend Stauraum für die wichtigsten Utensilien für den Aus- oder Wanderritt.

Das 600D Nylon-Material ist sehr leicht (400 g Gesamtgewicht) und die innere Polyurethan-Beschichtung hält auch bei einem Regenschauer den Inhalt trocken. Da man aber nie weis, ob aus dem Schauer nicht doch Dauerregen wird, empfehle ich alle Utensilien zusätzlich in Nylontüten zu verpacken, denn sicher ist sicher. Hierfür eigenen sich Gefriertüten mit einem Zipperverschluss ganz besonders.

Die Front-Trail verfügt über eine ausgeklügelte Befestigungstechnik. Ganz ideal passt sie an alle Barefoot-Sättel, denn die Befestigungen sind eigens für diese Sättel konzipiert. ,. Ein Nylonband mit Klipp wird um den Wechselzwiesel gelegt und fixiert. Zwei weitere Nylonbänder halten die Taschen seitlich am Platz und zusätzlich kann per Klettband an den vorderen Packringen befestigt werden. So wackelt oder verrutscht auch im Trab oder Galopp nichts. Bei uns wurde die Tasche am Barrydale und am London benutzt.

Da so viele Befestigungsmöglichkeiten an den Taschen angebracht sind, konnte ich die Vordertasche bei meinem Isisattel auch als Hinterpacktasche verwenden. Mein Biothane-Halfter, zwei Anbindestricke, ein Erste-Hilfe-Set und der geliebte Ortlieb-Falteimer passen spielend in die größeren Taschen. In den aufgesetzten kleineren Taschen ist Platz für eine Picknickverpflegung für mich und Möhrchen für mein Pferd.

Der Preis der Taschen liegt bei 26,95 €, die Tasche ist im Onlineshop bei Barefoot erhältlich www.barefoot-saddle.de

Christiane Claus

Pflegeprodukte von USG

Details

An dieser Stelle wurden schon häufiger Produkte von USG präsentiert. USG wird vielen im Bereich Reitbekleidung und Reitsportzubehör ein Begriff sein. Die Vielzahl der Chevaline Pflegeprodukte aus dem Sortiment von USG war mir bis dato eher unbekannt. Unter dem Markennamen Chevaline vertreibt USG die gängigsten Pflegeprodukte. Angefangen bei Huföl, über Tonerdepaste bis hin zu Zinkspray gibt es vieles, was das Reiterherz begehrt. Zum Test wurden die Fliegenschutz-Creme und die Hautlotion mit Teebaumöl zur Verfügung gestellt.

USG Pflegeprodukte1Wie auf dem Foto zu sehen, ist das Design der Produkte eher solide. So solide, wie auch die Preise der Produkte. Die Teebaumöl-Hautlotion ist bereits für 9,50 Euro (200ml) und die Fliegenschutz-Creme für 13,10 Euro (500 ml) zu haben.

Die Teebaumöl-Hautlotion ist in der 200 ml Variante in einer praktischen Pump-Spender-Flasche. Laut Beschreibung kann das Produkt bei angegriffener Haut verwendet werden, da es die Haut beruhigt und mit Feuchtigkeit versorgt. Bei mir kam das Produkt bei nahezu allen „Alltagsproblemen“ zum Einsatz. Juckende Stelle in der Mähne, bei der keine Ursache zu finden war, juckende Stelle im Behang, kahle Stelle auf der Schweifrübe wegen Zeckenbiss- großzügig aufgetragen und die Haut regenerierte sich, da einfach nichts mehr juckte. Die Teebaumöl-Lotion ist meine absolute Produktempfehlung!

Was nicht heißen soll, dass die Fliegen-Creme mich nicht überzeugt hat- keineswegs. Das Produkt ist klasse, nur die Verpackung finde ich etwas unpraktisch. Sie ist in einem Tiegel, also muss die Produktentnahme mit den Fingern stattfinden. Dieses Hineingreifen in diese weiße, glitschige Masse machte das Auftragen etwas unhandlich- auch der Hinweis „Biozide sicher verwenden“ schreckte mich etwas ab. Da ich das Fliegengel meist für Stellen benutzte die Kriebelmücken besonders lecker finden, entschied ich mich zum Auftragen ein Stück Küchenrolle zu benutzen. (Alternativ kann man auch einen Schwamm verwenden). Das Produkt blieb so vor Verunreinigungen geschützt. Hier wäre auch eine Spenderflasche wünschenswert. Das Fliegen-Gel schützt zuverlässig die zarten Stellen des Pferdes vor Verbiss von kleinen Plagegeistern und Mücken-Besuchen. Hervorragend lässt es sich um die Augen auftragen und hinterlässt keinen merklichen Fettfilm oder klebrige Pferdehaare. Die Fliegen-Creme ist mit Sicherheit ein Produkt, dass Pferde mit Sprühflaschen-Phobie aufatmen lässt. Eine besonders abschreckende Wirkung gegen Bremsen konnte ich allerdings nicht feststellen.

Da ich vorher die Pflegeprodukte von USG bzw. Chevaline noch nicht kannte, bin ich umso begeisterter von den Produkten. Hinter praktischen Produkten müssen also nicht immer die bekannten Marken stehen. Das ein oder andere Pflegeprodukt von Chevaline werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Und wie man auf dem Foto sieht, habe nicht nur ich mich für die Produkte interessiert….

Julia Franke

Hoeveler SENIOR- Cobs - für unterwegs und zu Hause

Details

Hoeveler Senior CobsAlljährlich zur Sommerzeit stehen wir als Veranstalter von Wanderritten vor einem Problem:

an vielen Quartieren, wo wir mit unseren Wanderreitgästen unsere Urlaubstage verbringen, wird das Futter für die Pferde ein wenig „stiefmütterlich“ behandelt. Sprich im Klartext: wir bekommen für die Pferde oft Heu von minderwertiger Qualität. Von staubig bis schimmelig ist uns schon angeboten worden. In sehr trockenen Jahren wie 2015 ist verständlich, dass die Quartiere uns keine ihrer oft so wie so nicht im Überfluss vorhandenen Weideflächen zur Verfügung stellen können. Also stehen die Pferde auf abgegrasten Flächen und bekommen minderwertiges Heu. Das vorgelegte Heu wird schlecht gefressen gerade an den Tagen, wo die Pferde oft Hochleistungen vollbringen müssen. Folge ist dann ein größerer Gewichtsverlust innerhalb von wenigen Tagen. Für uns als Veranstalter, aber auch für unsere Reitgäste ein unhaltbarer Zustand. Achten wir doch zu Hause ganz penibel darauf, dass die Pferde nur erstklassiges Heu bekommen.

Daher sind wir immer auf der Suche nach Produkten, mit denen sich diese Futterengpässe vermeiden lassen. Bei der Suche bin ich dann auf die Senior-Cobs der Firma Hoeveler gestoßen. Noch vor den ersten Ritten stellte die Firma Hoeveler die Seniorcobs für Testzwecke zur Verfügung. Nun wird man sich fragen: wieso Seniorcobs und nicht die normalen Heucobs? Ganz einfach. Die Senior- Cobs haben die Eigenschaft, dass sie innerhalb kürzester Zeit im Wasser aufgelöst werden können.

Bei den Ritten stellen wir diese Cobs den Teilnehmern zur Verfügung. Einige haben Bedenken, die Cob trocken zu verfüttern und befürchten Schlundverstopfungen. Das konnten wir mit den Seniorcobs ganz schnell umgehen, denn diese waren nach spätestens 20 Minuten durchgeweicht. Also angekommen am Quartier wurden die Pferde in Paddocks untergebracht und während dieser Zeit schon die Cobs eingeweicht. Zur gemeinsamen Fütterzeit konnte jeder Teilnehmer dann Gebrauch von den Cobs machen. Und die Pferde freuten sich. Die meisten Pferde waren sofort von den Cobs begeistert, manche ließen sogar ihr Kraftfutter dafür stehen. Andere brauchten eine kurze Eingewöhnungszeit und waren dann von den Cobs ebenfalls begeistert. Auf jeden Fall konnten wir so bei allen Ritten den Raufutterbedarf der Pferde gut decken, auch wenn das Heu nicht optimal war.

Für die Reiter war es immer ein beruhigendes Gefühl, wenn ich schon vor den Ritten mitgeteilt habe: ich bringe wieder die Senior- Cobs mit!

Über Winter werden wir die Cobs auch zu Hause verfüttern, denn unsere Pferde sind begeistert davon.

Der 20 kg-Sack kostet 15,95 € und ist im Futtermittelhendel erhältlich. Weitere Infos unter: www.hoeveler.com

Christiane Claus

Testbericht: USG Stiefelette Walk & Work

Details

USG Schuh Walk Work1Der Hersteller beschreibt den Schuh wie folgt:

Zugstiefelette "Walk & Work" mit Stahlkappe

Bequeme schwarz/braune Zugstiefelette aus weichem gewachstem Nubuk-Leder. Mit dezenter Stahlkappe, zertifiziert nach EN 12568 (schützt bei einem Aufprall bis zu 200 Joules). Mit seitlichen Elastikeinsätzen und zwei Laschen zum einfachen An- und Ausziehen. Griffige dual grip® Outdoorsohle mit ergonomisch geformtem Absatz zum besseren Abrollen. Bequemes  herausnehmbares Fußbett. Sehr atmungsaktives, antibakterielles und geruchshemmendes thermy-tex™ veredeltes Innenfutter mit hohem Absorptionsvermögen.

Der erste Eindruck:

Der Schuh sitzt sehr gut am Fuß und gibt Halt, ohne die Beweglichkeit einzuschränken.
Durch einen schmalen Schnitt und die ergonomische Form der Sohle wirkt er leichter als ein Wanderschuh, ist aber mindestens ebenso geländegeeignet.

Das Fußbett ist sehr bequem und schockabsorbierend. Im Zehenbereich ist eine Stahlkappe eingearbeitet, die aber im Schuh nicht zu spüren ist.
Der Schuh fällt recht groß aus, so dass er entweder mit dicken Socken getragen oder eine Nummer kleiner bestellt werden kann.

Test 1, Juni 2015, sonnig, trockener Boden, 22 Grad

Beim ersten Test haben wir einen abendlichen Ausritt mit unseren Pferden unternommen.
Das bedeutet zunächst einmal einen etwas längeren Fußweg auf unebenem Wiesengelände, um zur Sommerkoppel zu gelangen. Die Schuhe waren vom ersten Augenblick an sehr bequem zu tragen.
Ein „Einlaufen“, wie ich es von den meisten neuen Schuhen kenne, war nicht nötig.
Das Fußbett wirkt schockabsorbierend, ohne dabei zu weich zu sein, und der Schuh sitzt durch die wirklich gute Passform und die breiten Elastikeinsätze perfekt am Fuß.

Auch beim Reiten war ich angenehm überrascht. Trotz des robusten Aussehens ist die Sohle nicht starr wie bei vielen Wanderschuhen, sondern erlaubt Bewegungsfreiheit und einen sicheren Halt im Steigbügel.

Das erste Fazit: sehr gut, mit Lieblingsschuh-Potential!

Test 2, Juni 2015, regnerisch, nasser Boden, 17 Grad

USG Schuh Walk Work1Heute haben wir einen Tagesausflug in den Warndt-Wald geplant.
Da immer wieder Schauer angekündigt waren, habe ich mich für eine Stiefelreithose mit Chaps entschieden. Bei den meisten robusteren Schuhen ist es schwierig mit Chaps zu reiten, da diese im Knöchelbereich zu breit sind. Mit den USG Walk & Work war das erfreulicherweise gar kein Problem, denn die Schuhe sind im Knöchelbereich sehr schmal geschnitten.

Die Schuhe bieten hohen Tragekomfort sowohl bei langen Reitstrecken als auch auf längeren Strecken zu Fuß. Durch die ergonomisch geformte Sohle rollt der Fuß gut ab.
Durchweg ein positives Ergebnis.

Langzeittest, Juni – August 2015

Ich habe den USG Walk & Work nun etwa drei Monate intensiv genutzt.
Der Schuh ist sehr robust und braucht wenig Pflege. Er ist auch bei sommerlichen Temperaturen angenehm zu tragen. Bei Außentemperaturen über 30 Grad wird es allerdings dann doch zu heiß unter den Stahlkappen.
Die Stahlkappen sind insbesondere bei Boden- und Zirkusarbeit sehr zu empfehlen und halten tatsächlich was sie versprechen. Grade bei Übungen auf dem Podest mit einem jungen Pferd kann doch schon mal mehr oder weniger beabsichtigt ein Tritt daneben gehen…

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Schuh und würde ihn auch jederzeit weiterempfehlen.

Andrea Schilling

   
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