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Netzer-Wanderreitsattel oder „die eierlegende Wollmilchsau“

Details

Sattel NetzerSchon lange bin ich auf der Suche gewesen nach einem Sattelbauer, der einen Sattel ganz nach meinen Wünschen und Vorstellungen baut. Durch ein ewiges „geht nicht“, „kann man so nicht machen“ usw. hatte ich die Idee fast schon aufgegeben. Dann entdeckte ich ganz zufällig die Internetseiten der Sattlerei Netzer und entschloss mich, diesen Sattler im Westerwald zu besuchen. In seiner Werkstatt hatte Guido Netzer viele schöne handgefertigte Einzelstücke, die meinen Vorstellungen schon recht nahe kamen.

Ich wollte:

  • Einen Sattel mit tiefem dressurmäßigem Sitz auf einem Westernsattelbaum mit großer flacher Auflage zum Pferderücken hin, aber mit einer Polsterung und auch noch rutschfestes Leder am Polster

  • Sattelfarbe moccabraun mit schwarzem Sitz und schwarzen Pauschen aus angerauhtem rutscharmem Leder (kein Wildleder) weich gepolstert, Pauschen nach unten schmal auslaufend

  • Sattelblatt nicht zu lang, da Größe der Reiterin nur 1,60 m

  • hinter dem Cantle Platz für Gepäck, seitlich hinter dem Cantle ebenfalls etwas großzügiger geschnitten für Satteltaschen

  • Gurtung: Dreipunktgurtung für Kurzgurt oben mit Gewebeband

  • Steigbügelaufhängung nicht so weit vorne

  • Anbringung Lakaikrampen und Conchas mit Strings hinten, vorne D-Ringe am Sattelbaum für Vorderzeug sowie an der Fork seitlich vorne 2 Lakaikrampen für Vordertaschen.

„Das ist alles kein Problem“ lautete die Antwort von Guido Netzer, da war ich erstaunt. Er schickte ein Rückengitter, das ich sehr exakt an Filous Rücken anpasste. Dann wartete ich 6 Wochen und der Sattel kann. Handwerklich bestens verarbeitet, aus hochwertigem Leder und alle meine Wünsche perfekt umgesetzt. Da war ich erneut erstaunt und gespannt, wie Filou damit laufen würde. Schon beim ersten Ausritt fühlte ich mich sehr wohl im Sattel und Filou lief prima. Leider verletzte sich Filou dann und konnte nicht mehr geritten werden. Daher gab ich den Sattel weiter an Dagmar, die ihn auf ihrem Pferd ausprobierte.

Dagmar zur Sitzposition:

Sattel Netzer2Ich habe den Sattel im Dressurviereck ausprobiert und war begeistert. In dem Sattel sitzt man ganz nah am Pferd, die Beine „fallen“ automatisch in die richtige Position, nicht zu weit vorne und auch nicht zu weit nach hinten. Ich hatte das Gefühl, sehr gut ausbalanciert im Schwerpunkt zu sitzen und jegliche Hilfengebung war ohne Anstrengung möglich. Hinzu kommt, dass ich mich in dem Sattel sehr sicher fühlte durch die vorderen Pauschen und den tiefen Sitz, da mein Pferd immer mal wieder für eine Buckel-Attacke zu haben ist.

Im kommenden Jahr wollen wir mit dem Sattel bei Wanderritten einen Langzeittest durchführen, über diesen könnt ihr dann 2014 lesen. Eine Entstehungsgeschichte über die „eierlegende Wollmilchsau“ gibt es bereits auf der Homepage der Sattlerei Netzer unter http://www.sattlerei-netzer.de . Sattlermeister Guido Netzer baut neben Westernsätteln auch Spezialsättel für Isländer, die zum Wanderreiten geeignet sind.

Christiane Claus, Dagmar Kaspar-Loew

   
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