30 Jahre VFD-SAAR
Pferdesteuer
Mitglied werden?
Startseite
Ansprechpartner
Ausbildung
Die VFD
Downloads
Jugend-Seiten
Login /-out
Mitgliederinfos
Mitglieder-Portraits
Nachberichte
Nachberichte 2017 Nachberichte 2016 Nachberichte 2015 Nachberichte 2014 Nachberichte 2007 Nachberichte 2008 Nachberichte 2009 Nachberichte 2010 Nachberichte 2011 Nachberichte 2012 Nachberichte 2013
Pinnwand
Recht / Gesetz
Teilnahme-
Termine
Tests und Tipps
Vorwort zu den Tests Praxistests 2017 Praxistests 2016 Praxistests 2015 Praxistests 2014 Praxistests 2012 Praxistests 2011 Praxistests 2008 Praxistests 2007 Akalypte – oder Warum wir mal die Sense schwingen sollten Satteltests Satteldeckentests Rund um den Huf-Hufschuhe Testbericht Bio Kokosöl von Dr.Goerg Regendecken- Regenjacken-Tests Buchtipps Navigationsgerät GARMIN GPSMAP60CSx im Test Tipps rund ums Pferd Wanderreitertipps Wanderreitzubehör der Firma Ortlieb
Tierschutz
Tipps für Veranstalter
VFD-Stafettenritt
Wanderreiten

   

Tests 2011

Details

VFD-Praxistests – für euch auf Herz und Nieren getestet

Alljährlich sind wir auf der Suche nach nützlichen Utensilien, die wir während der Wanderreitsaison ausführlich testen. Diese Gegenstände sind auf allen unseren Ritten mit dabei und werden ständig benutzt. Die Utensilien, die sich als besonders praktisch, langlebig und nützlich erweisen, stellen wir Euch hier vor:

Eggersmann – EMH-Heu Cubes: Heuersatz nicht nur für unterwegs

Immer wieder ergibt sich das Problem, dass wir bei unseren Wanderritten nicht die Heuqualität vorfinden, die unsere Pferde von zu Hause gewöhnt sind. Das vorgelegte Heu wird schlecht gefressen, gerade an Tagen, wo die Pferde Hochleistungen vollbringen sollen. Folge ist dann ein größerer Gewichtsverlust innerhalb von wenigen Tagen. Auf der Suche nach einem im Tross transportablen Heuersatz stießen wir auf die Heu Cubes der Firma Eggersmann. Die Heucubes werden in Säcken zu je 20 kg angeboten und können problemlos im Auto oder Pferdehänger transportiert werden. Die Cubes haben einen Durchmesser von ca. 6 cm und werden in Wasser aufgeweicht. Dabei muss die sechsfache Wassermenge aufgegossen werden, denn die Cubes sind sehr quellfähig. Innerhalb von 15 Minuten sind sie durchgeweicht, erreichen das vierfache Quellvolumen und sind fertig zum Verfüttern.

Bei unseren Wanderritten in der Saison 2011 hatten wir immer einen genügend großen Vorrat an Cubes dabei, so dass alle Pferde der Gruppe damit versorgt werden konnten. Viele Reiter nahmen die Gelegenheit wahr und testeten die Cubes, die von fast allen Pferden auf Anhieb gerne gefressen wurden. Für unsere beiden Pferde mischten wir die Cubes unter das Kraftfutter und Filou und Mistral fraßen die Mischung sehr gerne. Besonders unser Traber neigt bei Wanderritten zu größeren Gewichtsverlusten und da wir oft auf Tour sind, ist es uns wichtig, dass er „im Lack bleibt“. Mit den Cubes ist uns das während der gesamten Saison gut gelungen.

Zu Hause haben wir die Cubes auch an unseren Pferdesenior Oscar verfüttert. Mit 34 Jahren hat Oscar nur noch ganz wenige Zähne und kann das Futter nicht mehr genügend kauen. Das führt zu Gewichtsverlust und zu Kotwasser auch während der Weidesaison. Mit den Cubes konnten wir sein Gewicht konstant halten und er konnte die Weidesaison 2011 noch einmal genießen. Er blieb gut im Lack und fühlte sich rundum wohl. Die Cubes haben sich demnach nicht nur bei den Wanderritten sondern auch zu Hause sehr gut bewährt. Der 20 kg-Sack kostet 15,40 € und ist im Futtermittelhandel erhältlich. Weitere Infos unter: www.eggersmann.info/futter/emh_heu_cubes.html Christiane Claus


 

StarBridle: neue gebisslose Zäumung

Im Internet wurden wir auf eine neue Zäumung aufmerksam und fragten bei der Herstellerfirma nach einer Testzäumung. Frau Berrenrath willigte sofort ein und schickte uns die Zäumung. Wir waren schon sehr gespannt, denn unser Traber kann nur gebisslos geritten werden. Gegen Metall im Maul wehrt er sich heftig, wer weiss, was ihm als Rennbahntraber schon alles ins Maul geschoben wurde.

Der erste Zaum war zu groß und wurde gegen einen kleineren ausgetauscht. Dann ritten wir zum ersten Mal aus und Traber Mistral reagierte sofort sehr gut auf das Bridle. Bei mehreren gemeinsamen Ritten in heimatlichem Gelände zusammen mit Filou überzeugten wir uns davon, dass Mistral mit der Zäumung gut zurecht kam und die Hilfengebung korrekt verstehen konnte. Da er immer wieder zum Stürmen neigte, übten wir zu Hause mit ihm, ein gleichmäßiges, langsameres Trabtempo zu laufen. Mit dem StarBridle gelang das ohne Probleme, so dass er innerhalb kurzer Zeit auch am durchhängenden Zügel geritten werden konnte. Dann wurde die Zäumung beim ersten Wanderritt eingesetzt und auch in einer großen Gruppe mit einigen nicht bekannten Pferden reagierte Mistral sehr fein auf die Zäumung. Während der Wanderreitsaison wurde das Bridle dann noch von anderen Reitern getestet, deren Pferde schon gebisslos geritten wurden. Alle Pferde reagierten sehr gut auf diese neue Zäumung und die Reiter waren begeistert. Für mich war dann klar: Mistral wird künftig mit dem StarBridle geritten.

Der komplette Zaum ist sehr gut verarbeitet: die Metallteile sind aus hochwertigem, nicht rostenden Edelstahl, die Schlitze der um 360 Grad drehbaren Zylinder-Zügel- Führung bieten verschiedene Einschnallvarianten, die Kinnkette ist zu beiden Seiten verstellbar. Preis des StarBridle: 109,00 Euro, weitere Infos unter www.starbridle.com Jürgen Staß


 

Die Wanderreithose von Crazy Rider – Jodhpurhose mit vielen durchdachten Details

Aufgrund verschiedener Ankündigungen in der Pferdepresse wurde ich auf diese neue Jodhpurhose aufmerksam. Da ich schon einige Hosen der Herstellerfirma besitze und damit immer zufrieden war, fragte ich nach einer Testhose nach. Sehr positiv finde ich, dass es die Hosen in drei verschiedenen Beinlängen gibt, da es recht schwierig ist, Jodhpurhosen zu kürzen. Und die Größe der Reithose fällt auch genau so aus, wie bei „normalen Hosen“ in der gleichen Größe. Sprich: wenn man normalerweise Kleidergröße 40 trägt, dann passt diese Hose auch in dieser Größe.

Gleich beim ersten Tragen fiel mir der gute Tragekomfort des hochelastischen Stoffes auf. An den Knieinnenseiten bin ich sehr empfindlich und bekomme dort leicht bei langen Ritten offene Stellen. Aber bei dieser Hose war es von Anfang an unproblematisch. Super gut finde ich die vielen Taschen der Hose. Besonders die Taschen am unteren Beinende. Diese sind ideal zum Verstauen der Karte beim Ritt. Denn es gibt immer noch Wanderreiter, die sich nicht voll und ganz auf das Navi verlassen und eine Karte mitnehmen. Direkt hat man die Karte griffbereit und auch wieder ganz schnell in der Tasche verstaut. In den Reisverschlusstaschen vorne kann man wichtige Utensilien verstauen, in den anderen z. B. das Handy. In dieser Saison habe ich die Wanderreithose auf allen Tages- und Mehrtagesritten getragen. Sie ist angenehm im Sommer, wenn es heiß ist, aber auch bei den Herbstritten, wo oft der Wind deutlich blies. Der Stoff ist ähnlich wie Softshell, also wind- und wasserabweisend. Nach einem Regenguss war die Hose nach kurzer Zeit am Körper getrocknet, bevor ich mich umziehen konnte. Reflektierende Streifen am Bein und an den Taschen sorgen für Sicherheit im Dunkeln. Die Hose lässt sich ganz problemlos waschen. Auch der Imitatleder-Ganzbesatz sieht nach dem Waschen immer wieder adrett aus. Einziger Wermutstropfen bei der Hose ist, dass sich kleine Fäden ziehen, wenn man durch Gestrüpp und Gebüsch reitet. Nach mehreren Wanderritten sind am Beinabschluss der Hose solche Stellen sichtbar, aber das stört die Funktion der Hose in keiner Weise. Das Preis-/Leistungsverhältnis finde ich für eine so schicke Hose mit sehr gutem Tragekomfort absolut in Ordnung. Der Preis für die Wanderreithose, die in schwarz, blau und braun angeboten wird, liegt bei 119,00 Euro. Weitere Infos gibt es unter www.crazy-rider-reithose.de Christiane Claus


 

Die neuen Satteltaschen von Ortlieb im Test

Die Satteltaschen von Ortlieb wurden dieses Jahr überarbeitet, und ich hatte die Möglichkeit, diese zu testen und mit den alten zu vergleichen, welche ich schon länger besitze.

Die Satteltaschen von Ortlieb sind Satteltaschen für mehrtägige Wanderritte. Sie haben ein recht großes Gepäckfach, welches durch Gurte komprimiert werden kann. Es sind außerdem viele weitere Möglichkeiten vorhanden, um zusätzliche Taschen, Decken, Gurte etc. zu befestigen. Als Wanderer bin ich jedoch gewohnt, beim Rucksack Sachen, die ich öfter brauche (Geldbeutel, etc), im Rucksack in einer Deckeltasche zu verstauen, denn gerade im Sommer ist man oft nur leicht bekleidet unterwegs. Ein solches Fach würde ich mir noch wünschen damit man nicht immer das Hauptfach öffnen muss.

Das Material ist äußerst robust und glatt und somit auch leichter zu reinigen als beim Vorgänger. Die Taschen werden durch mehrere Gurte am Sattel befestigt und können durch das "Click-System" trotzdem relativ schnell demontiert werden. Mit einem Kreuzgurt werden die Taschen hinten am Sattel befestigt. Hierzu werden auch die entsprechenden Gurte mitgeliefert. Diese Gurte kann man vorab am Sattel montieren und die Taschen so schnell anclicken. Dann befestigt man den Bauchgurt, der die Taschen am Pferd fixiert und lästige Auf- und Abbewegungen bei schnellerem Tempo verhindert. Dieser Bauchgurt wird wiederum nach vorne durch einen Gurt unterm Bauch am Sattelgurt befestigt. Mittels Karabiner ist das schnell gemacht und ein Verrutschen wird verhindert. Dieser Karabiner wurde bei der neueren Version jetzt mit Metallschnapper ausgeführt und ist so stabiler, aber immer noch teils aus Plastik (könnte komplett aus Guss sein). Der Sattelgurt sollte deshalb mit einem D-Ring oder ähnlichem versehen sein. Die Taschen kann man nach vorne mit Gurten an den Riemen des Sattelgurtes befestigen, diese sind auch clickbar. Es empfiehlt sich, diese schon beim Satteln zu montieren um ein erneutes Lösen des Sattelgurtes zu vermeiden.

Alles in allem ist die Tasche zwar relativ teuer, aber die Materialen und die sehr gute, robuste Verarbeitung rechtfertigen den Preis von 139,00 Euro. Und wer sie nicht direkt kaufen will, kann sie bei der VFD- Saar ausleihen und testen. Weitere Infos unter www.ortlieb.de Urs Klein

Weitere ständige Begleiter aus dem Ortliebsortiment bei all unseren Wanderritten sind der Ortlieb Falteimer 5 l und der Ortlieb ultraleichte Packsack in unterschiedlichen Größen.

Für die Pferde-Packtaschen werden auch kleine Aufsatztaschen angeboten, die ganz leicht daran zu befestigen sind. Wir verwenden diese Taschen allerdings als Vorderpacktaschen. Christiane Claus


 

Testbericht Reitkilt der Firma Dausendschön

Rechtzeitig zu Beginn der ungemütlichen Jahreszeit hat uns die Firma Dausendschön ein praktisches Utensil für alle Wind-und Wetter-Reiter zum Testen geschickt: Den Reitkilt.

Der Reitkilt lässt sich wie ein vorne offener Rock um die Hüfte legen und mit Klett verschließen. Er ist ausreichend weit geschnitten, so dass er den Sattel vorn und hinten, und auch die Reiterbeine bis weit über die Knie abdeckt. Das hochwertig verarbeitete Material besteht aus wasser- und winddichtem Funktionsmaterial, innen gefüttert mit Fleece. Innere Beinschlaufen und beschwerte Saumbereiche sorgen für eine optimale Lage. Man sieht, dass sich hier Fachleute mit echtem Engagement viele Gedanken gemacht haben.

Man kann problemlos mit dem Kilt auf- und absteigen, aber auch den Kilt unkompliziert direkt auf dem Pferd in Schritt oder Trab (für Geübte mit zuverlässigen Pferden) anziehen. In allen Gangarten bleibt der Kilt ruhig am Platz liegen. Regen kann rundherum ablaufen, ohne dass Reiterbeine und Sattel nass werden. Und kuschelig warm ist er auch. Der Winter kann kommen.

Unser Testkilt wird von verschiedenen Reitern der VFD-Saar in der kommenden Reitsaison 2012 ausgiebig getestet werden. Über das Ergebnis dieses Langzeittests werden wir im nächsten Veranstaltungskalender und auf dieser Seite berichten.

Speziell für Wanderreiter ist übrigens ein ungefütterter Reitkilt in der Entwicklung, welcher leichter und dünner ist und somit auf dem Pferd noch weniger Platz benötigt.

Mehr Infos zu Reitkilt hier...

Michaela Kondr


 

   
© VFD-Landesverband Saar