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Eifel- Abenteuer …………….oder: erstens kommt es anders……..

Details

  • Eifel_Arley_450x600
30 Grad im Schatten, wir schwitzen wie die Ratten…...doch dann sollte es ganz anders kommen. Temperatursturz auf um die 17 Grad und Dauerregen verkündete der Wetterfrosch für den 4-tägigen Ritt. Und schon bei der Fahrt in die Eifel schüttete es wie aus Eimern. Doch an der Üdersdorfer Mühle lichtete sich der Himmel und im trockenen fand die Begrüßung durch Veranstalterin Inge Marquitz statt. Ein 15 km langer Ritt zum Arley stand auf dem Programm. Arley, das ist ein Hügel mit Aussichtspunkt, der einen tiefe Blick in die Eifel verspricht, den er aber an diesem Tag nicht halten konnte. Nebelverhangen waren schon die umliegenden Berge und da auch schon wieder Regen heranzog war die Pause dort nur kurz. Auf dem Rückweg regnete es teils kräftig und erst kurz vor der Üdersdorfer Mühle lichteten sich die Wolken mal wieder. Offenbar hatte es in der Eifel mehr geregnet als im Saarland, denn die Pferde hatten sattes Gras auf ihren Koppeln. Gastgeberin Silvia war ein echtes Schätzchen, nichts war ihr zu viel, sie hatte immer gute Laune und ihr Cappuccino war vom Feinsten. Abends versorgte sie uns mit einem Dreigangmenü, das keine Wünsche offen ließ.

Das üppige Frühstück war eine gute Grundlage für den heutigen Ritt, der zur Bleckhausener Mühle führen sollte. Einige Höhen und Täler waren zu passieren. Bei trockenem kühlem Wetter starteten die Wanderreiter zum nächsten Abenteuer. Am Eichelderhof änderte sich die Reitrichtung nach Westen zum Waldbachtal, dann auf die Höhe von Bleckhausen und wieder hinab ins Tal der kleinen Kyll. Zur Belohnung für die vielen Höhenmeter überraschte die Reiter frischer noch warmer Quetschenkuchen an der Bleckhausener Mühle, Echt lecker! Richtung Nord- Osten führte der Rückweg in Richtung Liesertal, bog aber dann wieder ins Waldbachtal ab. Tolle Strecke, die den Pferden einiges an Kraft und Energie abverlangte. Die Reiter zieht es zum Abendessen iss Irish Pub in Gillenfeld. Eine urige Kneipe mit guter Küche.

Samstags morgens regnete es sich wieder ein aber die Regenmäntel lagen schon parat. Der Start erfolgt in südlicher Richtung direkt ins Liesertal, wo die Strecke dem Flusslauf lange Zeit folgt. Einige kleine Seitenbäche müssen überquert oder durchquert werden, was an einer Stelle zu Schwierigkeiten führt. Doch dank der weitsichtigen Führung unserer Rittführerin Inge Marquitz erreichen wir das andere Flussufer und können am Hützbach entlang in Richtung Brockscheid reiten. Hier steht eine Führung in der Glockengießerei auf dem Programm. Echt interessant und noch ein richtiges altes Handwerk. Gen Westen führt die Strecke zurück ins Liesertal und so erreichen die Reiter dann nochmal die Üdersdorfer Mühle. Heute Abend geht’s in ein schönes Hotel-Restaurant in Gillenfeld, wo ausgesuchte Gerichte die Speisekarte füllen. Da fällt die Auswahl echt schwer.

Einen besonderen Leckerbissen hat sich Inge für den letzten Tag aufgehoben: einen Ritt entlang der Eifelmaare. In nördlicher Richtung folgen die Reiter dem Lauf der Lieser bis zum Gemündener Maar, das wir südlich umreiten. Wenige Meter danach sehen wir schon das Weinfelder Maar (Totenmaar) und eine Rast gibt es am Schalkenmehrener Maar in der Eisdiele, denn heute scheint die Sonne spätsommerlich vom Eifelhimmel. Schalkenmehren wird kurz gestreift und durch Wald und offene Landschaft erreichen wir die Üdersdorfer Mühle, wo wir bei einigen Leckereien von unserer netten Gastgeberin Abschied nehmen.

So viel Arbeit bei der Vorplanung und Streckensuche muss sich lohnen. Also versprach Inge, diesen schönen Ritt auch im kommenden Jahr erneut anzubieten.

Christiane Claus

   
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