30 Jahre VFD-SAAR
Pferdesteuer
Mitglied werden?
Startseite
Ansprechpartner
Ausbildung
Die VFD
Downloads
Jugend-Seiten
Login /-out
Mitgliederinfos
Mitglieder-Portraits
Nachberichte
Nachberichte 2017 Nachberichte 2016 Nachberichte 2015 Nachberichte 2014 Nachberichte 2007 Nachberichte 2008 Nachberichte 2009 Nachberichte 2010 Nachberichte 2011 Nachberichte 2012 Nachberichte 2013
Pinnwand
Recht / Gesetz
Teilnahme-
Termine
Tests und Tipps
Vorwort zu den Tests Praxistests 2017 Praxistests 2016 Praxistests 2015 Praxistests 2014 Praxistests 2012 Praxistests 2011 Praxistests 2008 Praxistests 2007 Akalypte – oder Warum wir mal die Sense schwingen sollten Satteltests Satteldeckentests Rund um den Huf-Hufschuhe Testbericht Bio Kokosöl von Dr.Goerg Regendecken- Regenjacken-Tests Buchtipps Navigationsgerät GARMIN GPSMAP60CSx im Test Tipps rund ums Pferd Wanderreitertipps Wanderreitzubehör der Firma Ortlieb
Tierschutz
Tipps für Veranstalter
VFD-Stafettenritt
Wanderreiten

   

Gourmet-Ritt der VFD-SAAR

Details

  • Gourmet-Ritt2016_gutt_gess
Am 3. September war es endlich soweit. Daggi’s Gourmet-Ritt“ stand auf dem Programm. Schon lange hatte ich auf diesen Tag gewartet, denn für mich war das sozusagen mein erster großer Ritt mit fremden Pferden. Mit meinen jungen 14 Jahren war ich allerdings guter Dinge und freute mich riesig darauf. Gleich morgens um 10:00 Uhr trafen wir uns auf Daggi’s Ranch. Nach und nach kamen die Reiter mit ihren Pferden an. Es herrschte ein aufregendes Treiben am Hof. Als letztes trafen Martina und Robert mit ihren Pferden ein. Doch da staunte ich mit großen Augen! Roberts Pferd war riesig. Daneben kam ich mir wie ein Zwerg vor! Es hatte bestimmt ein Stockmaß von 1,75m. Im wahrsten Sinne des Wortes hatte ich GROSSEN Respekt vor diesem Pferd.

Allmählich machten wir unsere Tiere startklar. Bei fantastischem Wetter und mit bester Laune ging es also los. Zuerst liefen wir noch ein Stück zu Fuß durch das Dörfchen. Dann stiegen wir auf. Wir passierten den alten Steinbruch, trabten oder galoppierten über schöne Waldwege und verwunschene Trampelpfade. Abenteuer pur! Nach einiger Zeit erreichten wir die Grube Labach. Leider hatte das schöne Lokal dort geschlossen. Also ging es weiter im flotten Tempo. Zwischendurch gab es von Daggi immer wieder interessante Landeskunde-Infos über das Saarland, zum Teil auch von der Pfalz, da wir die Grenze mehrmals passierten. Ich als stolze Saarländerin fand das richtig spannend! Ungefähr um 13 Uhr kamen wir in Frohnhofen am Entenweiher an. Es war mittlerweile sehr heiß geworden. Zu unserer Freude erwartete uns am Weiher ein Tross-Fahrzeug mit Getränken für die Menschen und Tränken für die Tiere. Es gab noch ein schönes Gruppen-Selfie am Entenweiher, dann starteten wir frisch gestärkt wieder voll durch. Der Wind sauste uns um die Ohren und die Sonne schien uns ins Gesicht, als wir über ein Feld galoppierten. Ein richtiges Glücksgefühl! Oder, wie man so schön sagt „ Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“. Wir durchquerten das „Krottelbacher Loch“ gleich in mehreren Richtungen, immer auf den besten Wegen. Dort war es so kühl, wie es der Name ahnen lässt. Nach knapp zwei Stunden kehrten wir zum Entenweiher zurück. Mittlerweile machte sich mein Magen bemerkbar und ich bekam schon etwas Hunger. Ich glaube jedoch, den anderen ging es ebenso. Nachdem wir zuerst die Pferde versorgt hatten, konnten wir uns endlich auch eine Pause gönnen. Gemütlich saßen wir draußen in der freien Natur und stießen gemeinsam an. Unter dem Motto „Hauptsache gudd gess“ bestellten wir unser Mittagessen, dass wir wenig später mit großem Appetit verspeisten. Die Zeit flog dahin und ich nutzte sie, um wieder etwas Kraft zu tanken. Immerhin war der Ritt bisher schon etwas anstrengend gewesen, aber auch wunderschön. Als wir alle satt und zufrieden waren, machten wir uns allmählich bereit zum nach Hause reiten. Ein letzter Blick auf den schönen Weiher, dann ging es heimwärts. Kaum ritten wir durch den schönen Wald, sahen wir auf unserem relativ schmalen Weg zwei dünne lange Baumstämme quer liegen, so, dass man sie nicht umreiten konnte. Das erste Hindernis meisterten mein Pony und ich ohne Schwierigkeiten. Beim zweiten war ich unsicher, da der Stamm höher lag. Doch mein Pony löste das Problem ganz leicht mit einem eleganten Satz darüber. Ich war etwas erschrocken und ich schätze, das sah für die anderen Reiter sehr amüsant aus. Für die war das „Hindernis“ kein Problem, waren sie doch alle sehr erfahren, im Gegensatz zu mir.

Eine Weile noch fegten wir durch den Wald, dann schnupperten wir Heimatluft und passierten ein letztes Mal Maisfelder über dem Ort. Auf einer Schotterpiste ging es zu Fuß ins Dorf zurück. Unser Timing war perfekt, denn wir kamen noch vor der Dunkelheit am Stall an. Ein bisschen froh war ich schon, als ich nach sechs Stunden Reit-Zeit aus dem Sattel kam. Allerdings war dieser Tag auch ein super tolles Erlebnis für mich, welches richtig Spaß gemacht hatte! Ich glaube und hoffe, dass es den anderen Reitern ebenso gut gefallen hat.

Ich bedanke mich recht herzlich bei Dagmar, den Reit-Kameraden und dem Tross-Team, dass ich diesen Ritt mit erleben durfte! Und nicht zuletzt danke ich Gaby, die mir für diesen Tag ihre Chanel anvertraut hat. Und der lieben Chanel danke ich dafür, dass sie mich mit viel Eifer und Umsicht durch dieses Abenteuer getragen hat. Ein Bericht von Lea Herrmann

   
© VFD-Landesverband Saar