30 Jahre VFD-SAAR
Pferdesteuer
Mitglied werden?
Startseite
Ansprechpartner
Ausbildung
Die VFD
Downloads
Jugend-Seiten
Login /-out
Mitgliederinfos
Mitglieder-Portraits
Nachberichte
Nachberichte 2017 Nachberichte 2016 Nachberichte 2015 Nachberichte 2014 Nachberichte 2007 Nachberichte 2008 Nachberichte 2009 Nachberichte 2010 Nachberichte 2011 Nachberichte 2012 Nachberichte 2013
Pinnwand
Recht / Gesetz
Teilnahme-
Termine
Tests und Tipps
Vorwort zu den Tests Praxistests 2017 Praxistests 2016 Praxistests 2015 Praxistests 2014 Praxistests 2012 Praxistests 2011 Praxistests 2008 Praxistests 2007 Akalypte – oder Warum wir mal die Sense schwingen sollten Satteltests Satteldeckentests Rund um den Huf-Hufschuhe Testbericht Bio Kokosöl von Dr.Goerg Regendecken- Regenjacken-Tests Buchtipps Navigationsgerät GARMIN GPSMAP60CSx im Test Tipps rund ums Pferd Wanderreitertipps Wanderreitzubehör der Firma Ortlieb
Tierschutz
Tipps für Veranstalter
VFD-Stafettenritt
Wanderreiten

   

Zweite Jubiläumsveranstaltung der VFD-SAAR im Jubi-Jahr 2016

Details

  • Carsten_auf_der_Burg
Diesmal: gelungene Jubiläumsveranstaltung auf der Burg Gräfenstein

Am 5. Juni kamen ungefähr 50 saarländische VFD-Mitglieder in die Pfalz um in die Burg Gräfenstein bei Merzalben einzufallen. Unsere Pfälzer Mitglieder Christina Moosmann und ihre Familie hatten uns dazu eingeladen. Die „Südwestpfalz Gästeführer“, die wir an unserem Tännchen Trail schon kennen und schätzen gelernt haben, wollten uns bei unserer Reise durch die Geschichte begleiten. Auf dem Parkplatz gesellten sich unser Bundesvorsitzender Hans-Peter Hartmann und seine Frau Ruth zu uns. Sie wurden von unserer Vorsitzenden Christiane Claus herzlich begrüßt. Hans-Peter kennen die meisten

VFD-ler vom Vorwort der „Pferd und Freizeit“. Er bekleidet außerdem auch den Posten des Landesvorsitzenden von Rheinland-Pfalz. Deswegen wurde er von uns kurzerhand zum Markgrafen erklärt und musste, als wir den Berg zur Burg erstiegen hatten, die Verhandlungen führen um Einlass zu bekommen. Der Burgmanne, Ritter Uwe Schumacher, ließ Gnade walten und so durften auch die Saarländer die Burg betreten. Dort gewährte uns Burgfrau Vera Ulrich nach unserem Begrüßungstrunk detaillierte und interessante Einblicke in die Geschichte der Burg, die 1237 das erste Mal erwähnt wird. Damals gehörte sie den Grafen von Leiningen. Sie wechselte aber im Laufe der Zeit sehr oft die Besitzer, wurde verhökert oder teilweise verpfändet. Und während der Adel diese windigen Geldgeschäfte betrieb, musste das gemeine Volk Frondienst leisten. Kommt uns das nicht bekannt vor? Manche Dinge ändern sich anscheinend nie.

 

Die Burg hat man in ihrer Blütezeit immer wieder ausgebaut und sie bot für die damalige Zeit einigen Komfort. Endgültig zerstört wurde sie während des 30jährigen Krieges 1635. Erwähnenswert ist der Abtritt-Erker, mit klug versetzten Abtritt-Öffnungen rundherum, von dem wir alle unwillkürlich einen Schritt zurückgetreten sind. Es ist eine natürliche Felsspalte zu erkennen, die wahrscheinlich von der Küche zu eben diesem Erker führte. Also ist der Müllschlucker auch keine Erfindung der Moderne. Der riesige Kamin ist sehr gut erhalten, ebenso die breiten steinernen Fensterbänke. Einige von uns haben tapfer den Turm bestiegen und die Aussicht von dort oben in die Burg und über den Pfälzer Wald genossen. Für die kleinen und großen Jungs hat uns der Feldherr Patrick Liebel einiges über die Kriegsführung der damaligen Zeit erzählt und uns die gebräuchlichen Waffen, wie z. B. Schwert, Krähenfüße und natürlich Pfeil und Bogen vorgeführt.

Um uns die Verpflegung der damaligen Zeit und deren Herstellung näher zu bringen, durften wir uns bei der Burgfrau Ellen Cabrera an dem extra für uns aufgebauten Küchenbuffet bedienen. Dem kamen wir gerne nach, brauchten wir doch Kraft um uns beim Bogenschießen zu messen. Den Titel des Schützenkönigs hat sich unser Werne tapfer erstritten.

Wer sich stattdessen lieber handwerklich betätigte, der konnte bei der Burgdame Martina Wagner die Zeit kreativ ausnutzen. Sie hatte in unzähligen Kästchen alles Notwendige bereitgestellt um Mobiles zu basteln oder aber einen schicken Lederbeutel herzustellen.

Nach all der Mühsal trafen wir uns natürlich noch zu einem gemütlichen Beisammensein in der Merzalber Hütte des Pfälzer Waldvereines. Christina hatte den Regen an diesem Tag für 15 Uhr bestellt und er kam pünktlich und heftig. Aber da saßen wir alle bereits im Trockenen und genossen unser Essen und die gute Stimmung. Ein schöner Ausklang für eine schöne Veranstaltung!

Dagmar Cullmann

   
© VFD-Landesverband Saar