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Isi-Abenteuerritt in der Eifel

Details
  • Eifel_Abritt
Dem Wunsch der Islandpferdereiter nach einem Abenteuerritt in der Eifel nachzukommen, fiel den Wanderrittorganisatoren Christiane Claus und Jürgen Staß nicht schwer. Mit dem Honerather Hof war schnell ein geeigneter Ausgangspunkt für Abenteuerritte zu attraktiven Zielen gefunden. Leider wurde die Vorfreude dann durch Wetterprognosen mit Dauerregen und Minustemperaturen getrübt – doch so schlimm sollte es gar nicht kommen.

Samstags stand der Ritt zur Nürburg auf dem Programm. Frühlingshaft das Wetter und der Eifelwald erwachte gerade aus dem Winterschlaf. Also auf die Isis und los! Lange Zeit folgten wir dem malerischen Verlauf des Wirftbaches, bis sich ohrenbetäubender Lärm nähert. Dann stehen wir mit unseren Isis direkt am Zaun der Nordschleife des Nürburgringes. Die Isis lässt’s kalt, aber den Reitern bubbert das Herz. Als Naturliebhaber fragen wir uns natürlich: wie kann man sich so ein Hobby aussuchen, wo es doch Islandpferde gibt…………….Die erklimmen mit uns den steilen Weg zur Nürburg, wo größere Bauarbeiten im Gang sind. Uns zieht es ins Gasthaus unterhalb der Burg zu selbstgebackenen Waffeln mit frischen Erdbeeren. Der Heimweg führt dann wieder dicht an der Nordschleife vorbei bevor wir das Naturschutzgebiet Quiddelbacher Heide durchreiten, das an die Lüneburger Heide erinnert. Weiter geht’s in flottem Tölt durch das Goldbachtal, an Wimbach vorbei wieder zurück zum Honerater Hof, der erstmals im 15. Jahrhundert erwähnt wird. Damals war es ein Wirtschaftshof der zur kleinen Wasserburg von Knappen von Honerath gehörte. So wohnen wir hier quasi im Museum, aus dessen Küche der Geruch der Paella in unsere Nasen steigt, die Gastgeber Hanno Pilartz für uns zubereitet. Bilder sagen mehr als Worte…………..

Üppig gedeckt ist der Frühstückstisch mit allem, was das Reiterherz vor der Erklimmung der Hohen Acht so braucht. Dann setzt Regen ein und wir beschließen etwas länger in der behaglichen Küche zu verweilen. Doch als der Himmel aufbricht und die Sonne einige Strahlen ins Fenster schickt, verstehen wir dies als Zeichen zum Aufbruch. Also Pferde putzen, satteln und los geht’s in östlicher Richtung an Adenau vorbei. Stetig bergan legen wir Kilometer für Kilometer zurück und erreichen nach 2 Stunden die Hohe Acht mit 746 Metern. Weit in die Eifel hinein schweift der Blick vom Kaiser-Wilhelm-Turm. Da es hier oben kein Gras für die Pferde gibt führen wir ein Stück bergab und gönnen den Isis eine Futterpause. Wir hatten unsere ja schon am Turm! Die heutige Tagesetappe führte ausschließlich durch den Wald, kein Dorf wurde passiert. Zurück am Hof versorgen wir die Pferde und treffen uns zu Kaffee und Kuchen in der Ferienwohnung. Abendprogramm gibt’s in der Stadt: Adenau! Doch die ist so klein dass wir schon nach wenigen Minuten im Gasthaus sitzen und einen Aperitif genießen.

Am letzten Tag begleitet uns Hanno Pilartz zum Ritt. Offene Landschaft wechselt mit Wald ab und oft hat man einen weiten Blick bis tief in die Eifel hinein. Unsere Rast ist in Barweiler am „Red House on the Hill“ geplant, einer Bikerunterkunft unter holländischer Leitung. Holländer scheinen gastfreundliche Leute zu sein, denn obwohl die Kneipe geschlossen hat, bekommen wir etwas zu trinken und dürfen die Pferde anbinden. Deren Wasser entnehmen wir dem kleinen Fischteich im Vorgarten. Alles kein Problem hier! Bloß die Nachbarn, die blicken finster hinter den Gardienen ihrer Eifelhäuser hervor und denken: schon wieder Störenfriede in unserer Gemeinde. Doch uns und die Pferde stört das wenig, denn schon sind wir wieder im Sattel und reiten in östlicher Richtung zur Barweiler Mühle. Ein kurzer Schwenk nach Nordost und schon ist der Honerather Hof erreicht, wo schon der Kaffee und selbstgebackener Kuchen auf uns warten.

Ritte in einer Isigruppe machen echt ganz viel Spaß und so ist für 2017 schon der nächste Ausflug in die Pfalz ins Leininger Land geplant.

Christiane Claus

Wanderrittführerin und -organisatorin

   
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