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VFD-Kurs Lass uns Spielen begeistert Teilnehmer

Details

 

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Sonntag, 21. Mai 2017
Marie Meier lädt zum „Spielen (Geschicklichkeits- und Gelassenheitsübungen) Teil 1 -“ ein.

Bei top Wetter kamen die ersten Teilnehmer am führen Sonntagmorgen in Saarwellingen auf dem Reitgelände „Auf der Höh“ an. Einige waren bereits am Vortag fleißig und hatten sich Paddocks auf der saftigen Wiese eingezäunt. Andere reisten mit dem Anhänger an, wiederum andere konnten bis ans Ziel reiten. Es herrschte buntes Treiben und trotz Parallelveranstaltung auf der Ovalbahn war für alle ausreichend Platz.

 

Ziel war an diesem Morgen der Wiesenplatz. Dort hatte Marie mit ihren Helfern eine bunte Auswahl an „Spielzeugen“ aufgebaut. Los ging es pünktlich um 10.00 Uhr, erst mal ohne Pferde, mit einer Begehung des Parcours und den einzelnen Stationen. Es wurden Sinn und Zweck erklärt sowie Herangehensweisen, Gefahren und Hintergründe. Während alle aufmerksam den Erklärungen von Marie folgten, folgten die angebundenen Pferde dem verlockenden Geruch, der zu nahe an der Anbindestelle liegenden Tüte mit den Leckerlis. Da wurde in einem unbeobachteten Moment mal eben die Tüte geleert und die Tagesration gefuttert. Damit hatte sich das umstrittene Locken per Leckerli schon vor Beginn des Kurses erledigt.

Die einzelnen Stationen waren für alle Teilnehmer zugänglich. Ob Isländer, Haflinger oder Kaltblut, Gewicht und Größe spielten keine Rolle. Die Reaktionen auf die verschiedenen Reize waren jedoch sehr unterschiedlich. Die eine oder andere Reaktion kam für die zu Fuß begleitenden Reiter sehr überraschend. Dinge,die niedlich aussahen, entpuppten sich als echte Herausforderung.

Das Betreten einer ausgelegten Plane war im Vergleich zum Rasenteppich unter anderem mit Geräuschen verbunden. Ein bunter Streifenvorhang, durch den das Pferd geführt werden sollte, bewegte sich leicht durch den Wind und berührte den Pferdekörper der Länge nach auf vielleicht unbekannte Art und Weise. Alles Dinge, die für manche Pferde das erste Mal das Vertrauen zur Führungsperson auf die Probe stellten.

Einen Fuß oder sogar zwei Füße auf ein Podest zu stellen, erforderte bei unerfahrenen Pferden die Mithilfe von Marie. Souverän nahm sie einen Pferdefuß und stellte ihn vorsichtig auf das Podest. Manchmal ließen die Pferde es erst nach unzähligen Versuchen zu, den Huf wirklich mit Gewicht auf diese Erhöhung zu stellen. Drückte sich nun das Pferd auf diesem Bein ab, eröffnete sich eine unerwartet neue Perspektive – für Pferd und Reiter.

Holzbrücke und Holzwippe stellten in Ihrer Form und ihrem Material eine weitere Herausforderung dar. Manch ein Pferd überquerte an diesem Tag das erste Mal einen Gitterrost. Eine flache Holzwanne war im Rohzustand noch unspektakulär zu durchlaufen. Nach dem diese jedoch mit wenigen Zentimeter Wasser gefüllt wurde, wurde sie zu einem unüberwindbar zu scheinenden Hindernis, das für mehrere Teilnehmer zur Geduldsprobe wurde. Auch hier stand Marie unterstützend zur Seite und übernahm mit gekonnten Griffen das hoffnungslos ratlose Pferd. Mit ihrer Hilfe wurde das Wasserbecken vorzugsweise Schritt für Schritt und nicht in einem riesen Satz überquert.

Andere Stationen, die sowohl physische als auch mentale Erfahrungen mit sich brachten, wurden zur Genüge angeboten. Ebenso waren unterschiedliche Möglichkeiten sein Pferd unbekannten Geräuschen auszusetzten aufgebaut und bereitgelegt. Die Reaktionen auf Geräusche waren sehr unterschiedlich und Dank dem großzügigen Aufbau, bot der Rasenplatz genügend Raum um die einzelnen Stationen, so dass auch ein schreckhaftes Ausweichen nie zu einem Problem wurde.

Am lustigsten fand ich die bunte Nudelgasse, die gesäumt von aufgestellten Schwimmnudeln und bunten sich leicht bewegenden Ballons durch 2 Tore zu betreten war.

Nudeln wurden unter anderem auch zum wohlverdienten Mittagessen angeboten. Und in geselliger Runde konnte man nochmal den kurzweiligen Vormittag revuepassieren lassen.

Das Resümee: Abwechslungsreich, reichhaltig und überraschend – sehr zu empfehlen

Danke Marie für deine Mühe und deine Geduld – weiter so.

Text: Andrea Paulus mit Uli

Fotos: Marie Meier

 

   
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