Die nächsten Termine

02.07.2017 - 02.07.2017 - Lass uns spielen (Teil 1 + 2)
22.07.2017 - 23.07.2017 Ausbildungskurs zum Geländereiter VFD
23.07.2017 - 23.07.2017 23.07.17 - Ein Tag mit dem Hippo-Team
23.07.2017 - 23.07.2017 Ausbildungskurs zum Geländereiter VFD
01.08.2017 - 31.08.2017 - Lass uns spielen (Teil 1 + 2)
02.08.2017 - 31.08.2017 - Lass uns spielen (Teil 1 + 2)
   
30 Jahre VFD-SAAR
Pferdesteuer
Mitglied werden?
Startseite
Ansprechpartner
Ausbildung
Die VFD
Downloads
Jugend-Seiten
Login /-out
Mitgliederinfos
Mitglieder-Portraits
Nachberichte
Nachberichte 2017 Nachberichte 2016 Nachberichte 2015 Nachberichte 2014 Nachberichte 2007 Nachberichte 2008 Nachberichte 2009 Nachberichte 2010 Nachberichte 2011 Nachberichte 2012 Nachberichte 2013
Pinnwand
Recht / Gesetz
Teilnahme-
Termine
Tests und Tipps
Vorwort zu den Tests Praxistests 2017 Praxistests 2016 Praxistests 2015 Praxistests 2014 Praxistests 2012 Praxistests 2011 Praxistests 2008 Praxistests 2007 Akalypte – oder Warum wir mal die Sense schwingen sollten Satteltests Satteldeckentests Rund um den Huf-Hufschuhe Testbericht Bio Kokosöl von Dr.Goerg Regendecken- Regenjacken-Tests Buchtipps Navigationsgerät GARMIN GPSMAP60CSx im Test Tipps rund ums Pferd Wanderreitertipps Wanderreitzubehör der Firma Ortlieb
Tierschutz
Tipps für Veranstalter
VFD-Stafettenritt
Wanderreiten

   

Isländer-Abenteuer-Ritt im Leininger Land

Details
  • Andrea_und_Gerd
Gibt es etwas Schöneres, als locker flockig mit Isländern über Sandwege durch den Wald zu tölten??? Diese Frage beantworteten die Island-Reiter aus dem Saarland, aus Frankreich, dem Hunsrück und von der Mosel alle gleichlautend: NEIN, es gibt nichts Schöneres

Als Ausgangspunkt und Unterkunft für die Reiter ist die Jugendherberge Altleiningen optimal. Direkt erreichbar der Wald mit schönen weichen Sandwegen, die zu allen Gangarten einladen. Flott wird bei Carlsberg die L520 überquert und schon wieder Wald, Wald, Wald. Heidekraut säumt den Weg und Heidelbeersträucher, herrlich! Den Eckbach nutzen die Isländer zu einem Tränkestop bevor es stetig bergan zum

Sauhäuschen geht. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Mittagsrast, dem Naturfreundehaus Rahnenhof, wo Kaffee, Kuchen und Eisbecher auf uns warten. In „Kleinffrankreich“ begegnet uns der altbekannte Eckbach erneut bevor wir in Richtung Wildpark tölten. Riesige dicke Schweine laufen hier im Freigehege und suhlen sich gerade, was so manches Islandpferd in Erstaunen versetzt. Vorbei am Rothbachsee geht es dann wieder in Richtung Gartenhof, wo unsere Pferde eingestellt sind. In der Ferne donnert es und kurz danach erhellt ein Blitz den schaurig dunklen Himmel. Trockenen Fußes bringen wir die Pferde in ihre Paddocks, verteilen noch Heu und Wasser und schon kommt ein Wolkenbruch vom Himmel. Wir verbringen den Abend in der Burgschänke.

 

 

Heute, Pfingstsonntag, steht eine ganz besonders schöne und abenteuerliche Strecke auf dem Programm. Los geht es in süd-östlicher Richtung über die K 31 ins Langenthal. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir einen breiten, ebenen Sandweg, der sich ca. 3 km am Bergrücken entlang schlängelt und zum Galopp einlädt. Es scheint, als wolle der Weg gar nicht mehr enden. An der Wanderhütte Lindemannsruh sind schon viele Gäste eingetroffen zur Rast. Doch wir und unsere Isis wollen zum Bismarkturm, denn dort können die Pferde während der Rast grasen. Da es anschließend stetig bergab geht, führen wir die Isis bis zu einer großen Wegespinne, wo wir wieder aufsteigen, da schöne Töltwege folgen. Reste eines keltischen Ringwalles bringen uns zum Krimhildenstuhl, einem ehemaligen römischen Steinbruch, von dem aus der Blick weit in die Rheinebene schweift. Ein Richtungswechsel bringt uns zur Hütte an der Weilach, wo wir eine Mittagsrast einlegen. Ross und Reiter stärken sich für den Heimweg, der erneut in Richtung Bismarkturm führt. 25 km abenteuerliche Rittstrecke mit vielen Sehenswürdigkeiten liegen hinter uns. Doch es folgt noch ein Höhepunkt: der Besuch des „Piano’s“ in Carlsberg. Hier wird leckeres Essen serviert, dann zieht der Chef die Schütze an und schwingt sich hinter’s Piano. Sobald die Tische abgeräumt sind, gesellt sich seine Frau zu ihm und es wird gesunden und musiziert, was das Zeug hält. Evergreens wechseln mit aktuellen Hits ab. Mit seiner sanften tiefen Stimme bringt der Sohn Hits von Elvis Presley zum Besten. Ein echt geselliger Abend mit netten Gastleuten.

Montags führt die Strecke an Höningen vorbei ins Kieferntal, wo wir im rasanten Tölt dem Höninger Bach folgen. Es folgt ein Aufstieg zum Kupferbergfels. Fast schon unwirklich, wie aus dem Feenland erscheint unser Weg, der von dicken Steinbrocken gesäumt ist. Einfach traumhaft, die Sonne blitzt vor stahlblauem Himmel durch die Kiefern. So erreichen wir den Ungeheuersee an der Weisenheimer Hütte, die seit kurzem wieder bewirtschaftet ist. Es folgt –wie sollte es anders sein- eine ausgedehnte Mittagsrast. Am Krummbach entlang erreichen wir feste Wege, die uns wieder in Richtung unseres Startplatzes führen.

Drei tolle Tage mit netten, unkomplizierten Reitern und Pferden gehen zu Ende. Aber wir trennen uns mit dem Gedanken, dass der nächste Ritt ja schon geplant ist. dann im Kloster Esthal, etwas weiter südlicher. Und auch dort heisst es dann…………..Tölt marsch

Bericht und Fotos: Christiane Claus

 

   
© VFD-Landesverband Saar