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Im Gelände unterwegs – aber sicher!

Details

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Jeder Freizeit- und auch Wanderreiter genießt die Zeit mit seinem Pferd – am liebsten in der Natur. Es ist ein herrliches Erlebnis mit seinem vierbeinigen Partner das Gelände zu erkunden, neue Wege auszukundschaften, im flotten Trab über Wald- und Wiesenwege oder auch im spritzigen Galopp ein Stück des Weges entlang zu reiten.

Damit es für uns und unsere Pferde auch auf Dauer ein wunderbares Hobby bleiben kann, sollte man sich an einige Grundregeln und Sicherheitsmaßnahmen im Gelände halten.

An oberster Stelle steht hierbei eine gut angepasste Ausrüstung für Pferd und Reiter. Ja, ein Helm mag nicht sonderlich hübsch aussehen, aber ganz ehrlich, eine schwere Platzwunde am Kopf oder ein Schädelbasisbruch sieht noch viel hässlicher aus und kann darüber hinaus auch das eigene Leben sehr stark negativ beeinflussen.

Der Reithelm sollte nach DIN 1384 geprüft sein und mindestens eine Dreipunktbefestigung aufweisen. Natürlich sollte er dem Reiter gut passen und auch angenehm zu tragen sein.

Die Ausrüstung des Pferdes sollte ebenfalls optimal angepasst sein, hierbei helfen gerne gute Sattler weiter. Denn eine drückende oder sogar schmerzende Ausrüstung hat auch schon das bravste Pferd aus der Fassung gebracht, wodurch schwere Unfälle passieren können.

Pferd und Reiter sollten sich einer verantwortungsvollen Ausbildung für das Geländereiten unterziehen. Denn nur wer sich und sein Pferd gut zu dirigieren weiß, kann Leben schützen und sogar unser geliebtes Hobby in Wald und Flur fördern.

Das Pferd sollte folgenden Ausbildungsstand für das Reiten im Gelände vorweisen:

  • Sicher an den Hilfen des Reiters stehen

  • Ruhig an anderen Verkehrsteilnehmern (Auto, Fahrrad, Fußgänger, Hunde, etc.) begegnen

  • Im Straßenverkehr ruhig bleiben

  • Allein und in der Gruppe in den GGA beherrschbar sein

  • Rückwärts richten, Vor- und Hinterhandwendung, sowie Schenkelweichen gehören zum Grundgehorsam

  • In der Gruppe am Anfang, in der Mitte und am Schluss geritten werden können

  • Bachläufe und Gräben überwinden

  • Verschiedene Böden durchschreiten (Matsch, Sand, Pfützen)

  • Um nur die wichtigsten zu nennen. Natürlich werden jetzt vielleicht manche Stimmen sagen: „Und wie soll das ein junges Pferd bereits alles beherrschen?“. Keine Sorge, natürlich darf und soll man mit jungen Pferden das Geländereiten üben. Aber dann immer mit souveränem Reitpartner und erfahrenem Führpferd. Es dient der eigenen und der Sicherheit anderer, wenn man es Peu à Peu angeht und sich dadurch einen verlässlichen Partner erzieht. Im Umkehrschluss gilt dasselbe natürlich auch für junge und auch unerfahrene Geländereiter!

    Der Reiter hat die volle Verantwortung für seinen Partner Pferd und sich, sowie auch eine Mitverantwortung für andere Verkehrsteilnehmer, ob auf der Straße oder in Wald und Flur. Demnach ist es besonders wichtig, dass er sich auch passend verhält:

  • Einen ausbalancierten, ruhigen Sitz in den GGA

  • Die Reiterhilfen sicher beherrschen in allen GGA

  • Die Straßenverkehrsregeln kennen

  • Freundlich und höflich anderen Verkehrsteilnehmern, ob auf der Straße oder in Wald und Flur, begegnen

  • Im ruhigen Schritt an anderen vorbei reiten (Auto, Fahrrad, Fußgänger, Hunde, etc.)

  • Rücksichtsvoll mit anderen umgehen

  • Rücksicht auf das schwächste Glied in der Gruppe nehmen und Wege, Tempo und Gangart dementsprechend anpassen

  • Gebote und Verbote in Wald und Flur, wie auch auf der Straße beachten

  • Hinterlassenschaften seines Pferdes beseitigen, zumindest an den Straßen- bzw. Waldrand schieben und später beseitigen.

  • Hier ist auch das wichtigste zusammengefasst.

    Natürlich ist es auch hilfreich Erste-Hilfe-Maßnahmen an Pferd und Reiter sicher zu beherrschen. Hierzu gibt es immer wieder passende Fortbildungsangebote, die man in Anspruch nehmen kann. Man bedenke, dass man im Notfall dadurch Leben retten kann!

    Einen ganz hohen Stellenwert beim Reiten in der Gruppe nimmt der Sicherheitsabstand zu den anderen Pferden nach vorne, ebenso wie zu der Seite ein! Mindestens sollte zum Vordermann eine Pferdelänge und zum Nachbar-Reiter eine Pferdebreite Abstand gehalten werden (in allen Gangarten!). Genauso sollte man den Abstand zu anderen Pferden auch in den Pausen einhalten! Überholen in der Gruppe sollte nur nach vorheriger Absprache und mit Voraussicht stattfinden.

    Ausführliche Ratgeber zum Thema Gelände- und Wanderreiten findet man im Internet und auch im Fachhandel.

    Es mag viel aussehen, aber in Wahrheit bedeutet es nur, sich manierlich, rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst mit der Thematik Sicherheit im Gelände auseinanderzusetzen. Und glaubt mir, es ist so viel angenehmer, wenn man weiß, was erlaubt ist und was nicht. Darüber hinaus fördert man mit einer freundlichen Art beim Ausreiten das positive Bild des Gelände- und Wanderreiters. Dadurch kann man viele schöne Momente erleben!

    P.s. Wer umsichtig und auf Sicherheit bedacht reitet, sagt damit nicht aus, dass er langweilig oder ängstlich ist, viel mehr, dass er sehr verantwortungsbewusst und vorbildhaft reitet!

    In diesem Sinne, wünsche ich euch allen viel Freude und Erfolg bei all euren Ritten!

    Eure Saskia Teschke

       
    © VFD-Landesverband Saar