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Info-Treff : „Der Sattel – das Bindeglied zwischen Pferd und Reiter“

Details
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Am 17.02.2017 fanden sich viele Mitglieder und Interessierte der VFD Saar zum Info-Treff im RuFV Saarwellingen ein. Es stand ein hochinteressantes und sehr wichtiges Thema auf dem Plan: „Der Sattel – das Bindeglied zwischen Pferd und Reiter“.

Felisette van Wieren und Christina Ertl von HippoTeam SaarLorLux referierten dazu.

Ihren ausführlichen Erläuterungen zu folgen, war hochinteressant und es gab so manchen Aha-Effekt.

Die Wichtigkeit einer richtig angepassten Ausrüstung, speziell des Sattels wurde auf Grundlage der anatomischen Verhältnisse und der genauen Einwirkung sehr anschaulich dargestellt und erläutert.

Spannende Alltagsfälle der beiden erfahrenen Frauen wurden mit viel Witz und Charme, ohne das die Ernsthaftigkeit des Themas litt, dem lauschenden Publikum näher gebracht.

Ein kleiner, aber sehr wichtiger Exkurs zur Anatomie des Pferdes verhalf die nötige Vorkenntnis zu erlangen, wo und wie genau ein Sattel liegen sollte. Die knöcherne Grundlage des Sattels und des Rumpfes bilden die Brustwirbelsäule und der Rippenbogen. Dazu wurde auch ein Dornfortsatz eines Pferdes herum gereicht, um das Gesehene auch mal erfühlen zu können. Die muskulären und neurologischen Strukturen des Pferderückens müssen auch mit Sattel reiterlich optimal arbeiten können, um das Reitergewicht schadenfrei mitbewegen zu können. Hier wurden auch die wichtigsten Muskelgruppen, welche bei der Sattelanpassung grundlegend berücksichtigt werden müssen aufgezeigt: die Rückenstrecker, die Brustkorb- und Rumpfmuskulatur, die Schulter, Schulterblatt- und Rumpfaufhängung, sowie die Bauchmuskulatur.

Dazu wurde uns auch das Innenleben verschiedener Sättel aufgezeigt, um ein besseres Verständnis zu bekommen, wie der Sattel auf einem Pferd im optimalen Fall zu liegen kommt. Auch die weniger optimalen bis sehr ungünstigen Fälle eines schlecht verpassten Sattels wurden uns sehr anschaulich via Leinwand-Präsentation verdeutlicht.

Welche Schäden ein unpassender Sattel verursachen kann, wurde uns anhand von Bildern und entsprechender Erläuterung sehr schnell bewusst.

Jetzt werden sich sicher manche fragen: „Ja, warum denn einen Sattel? Es geht doch auch ohne…“

Das mag stimmen, zumindest über kurze Zeit oder mal als Übergang, aber der Sattel ist grundsätzlich zur Gesunderhaltung des Reitpferdes entwickelt worden! Wie das?

Nun, ein optimal angepasster und für beide (Pferd, wie Reiter) passender Sattel schützt den Pferderücken, ermöglicht Dauerbelastung durch das Reiten, vermindert die Gewichtsbelastung durch eine bessere Verteilung auf den tragfähigen Bereich des Pferderückens, schützt den Reiter und bietet diesem Sicherheit.

Jeder, der ein Pferd reiten möchte, verpflichtet sich verantwortungsbewusst mit diesem wundervollen Lebewesen umzugehen, dies schließt auch eine korrekt angepasste und passende Ausrüstung mit ein!

Und wer noch mehr erfahren möchte, der kann mit seinem Pferd zum „Tag mit dem Hippoteam“ am 23.7.2017 kommen. Dort habe ihr die Möglichkeit, euer Pferd von Kopf bis Huf durchchecken zu lassen

In diesem Sinne wünsche ich euch allen viel Freude bei all euren Ritten mit euren wundervollen vierbeinigen Partnern!

Eure Saskia Teschke

   
© VFD-Landesverband Saar