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Gabi Fliege vom VFD-Landesverband Rheinland-Pfalz

Details

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Hallo VFD’ler und Gäste unserer Internetseiten,

heute möchte ich Euch ein ganz besonderes VFD-Mitglied vorstellen.

Es ist  Gabi Fliege vom VFD-Landesverband Rheinland-Pfalz.

Ich habe Gabi kennen gelernt, als die Vorbereitungen für die Teilnahme der VFD an der ANJANA 2008 liefen. Gabi ist in h2_800x600.jpgunserem Nachbarverband nämlich für die Ausrichtung der unterschiedlichsten Messen zuständig.

h3_800x600.jpgIm September organisierte Gabi den VFD-Landessternritt Rheinland-Pfalz in ihrem Heimatort in Mehlbach. Für uns war das ein schöner Anlass, die Pferde zu trainieren, eine geeignete Strecke mit Quartier zu suchen, das Gepäck zu richten und dann los zu ziehen. Dauerregen meldete der Wetterbericht, und der Wettergott hielt sich an diese Prognose. So fuhren wir freitags erst gegen Mittag los zu unserem ausgesuchten Parkplatz südlich-östlich  von Kaiserslautern. Die Pferde wurden ausgeladen und dann ließ der Regen langsam nach. Wir waren zu dritt gestartet mit zwei h4_800x600.jpgPferden und so wechselten wir uns mit dem Trossfahren ab. Eddie und ich  starteten in Richtung großer Pfälzer Wald (jeder weiss: der Pfälzer Wald geht auf und wusch……………ist man als Reiter verschwunden und findet nur noch mit Mühe wieder raus) Aber dank moderner Technik wie Navi kann  uns auch der Pfälzer Wald nicht mehr in die Irre führen. Schöne Sandwege und blühendes Heidekraut entschädigten für das nasse Blätterwerk des Laubwaldes. Die anvisierte Autobahnunterführung zeigte sich dann mit Tücken: ca. 50 Stufen ging es hinab, mit Pferden also unmöglich. Also ritten wir weiter entlang der Autobahn bis zur nächsten Möglichkeit. Auf der anderen Seite wartete Jürgen mit h5_800x600.jpgdem Bus und Verpflegung an einer Pferdekoppel. Mit den Besitzern der schönen Quarterhorses  hielten wir noch ein kurzes Schwätzchen – also quasi Völkerverständigung – dann ritt Jürgen weiter und ich fuhr zum nächsten Trosspunkt, dem Eiswoog. Matt und grau-schwarz spiegelte sich der Himmel im Wasser. Im heißen Sommer 2003 hatten wir bei einem Ritt hier einen Badestop eingelegt, welch ein Unterschied der See im Sommer und nun im verregneten Herbst. Also schnell h6_800x600.jpgweiter zu unserem Etappenziel, dem Randecker Hof. Ich nutzte die Zeit und besuchte dort die Connemaras, die in kleinen Familien auf der Weide leben. Schöne Pferde, artgerecht aufgezogen und so machten auch die Hengste einen absolut relaxten Eindruck als unsere Pferde auf dem Hof eintrafen. Allerlei Kleintiere leben auf dem Hof: Hähne und Hühner, Katzen, Hunde, Meerschweinchen und mehr als 50 h7_800x600.jpgPferde. Gegen Abend spitzte die Sonne dann mal kurz aus den Wolken und ließ Hoffnung aufkommen für das Wetter des Samstages. Doch weit gefehlt: es regnete Bindfäden. So nutzten wir den Vormittag und fuhren den Hänger schon mal nach Mehlbach zum Zielort des Rittes. Dort waren viele Helfer am Werk.

Mehr als 40 Paddocks waren einzeln aufgebaut, jedes mit einer Wasserbütte versehen. Heu, Wasser – alles ganz dicht dabei, um den Reitern weite Wege zu ersparen. Ein großes Zelt war aufgebaut, angrenzend ein großer Pavillon mit Gebrauchtwarenmarkt und Tombola. h8_800x438.jpgEssensstand, Cocktailbar, Tanzfläche…………………..und mitten drin die Gabi, die uns herzlich begrüßte. Souverän hatte sie alles im Griff und war lustig und gut gelaunt oben drauf.  Ebenso alle Helfer – und das waren ziemlich viele! Alles h9_800x600.jpgversprach, dass es ein schöner Tag werden würde…………..wenn da nur nicht das Sauwetter wäre! Aber, wenn wir die Tagesstrecke noch schaffen wollten, dann sollten wir langsam wieder zurück fahren und die Pferde satteln. Hanspeter, unser Bundeschef, war vom Wetter nicht abzuhalten und beschloss uns unterwegs zu treffen, damit wir gemeinsam reiten konnten. Mich hatte der Mut verlassen und so ritten Jürgen und Eddie am Randecker Hof hinein in den Wolkenbruch.

Der erste Teil der Strecke war etwas schwierig. Bahngleise, kleine Flüsse, das h10_800x454.jpgTruppenübungsgelände und die Autobahn ließen nicht viel Spielraum für die Wegewahl. Aber ab dem Treffpunkt mit Hanspeter in Wartenberg-Rohrbach war die Strecke wunderbar. h11_800x600.jpgBewaldete Hügel wechseln mit offener Landschaft ab. Kleine Pfälzer Höfe liegen in den Tälern, die von sattgrünen Wiesen umsäumt werden. Ein richtig schönes Reiterland. Am Spätnachmittag ließ der Regen dann etwas nach und so bestieg ich Jürgens Pferd zum Einritt in Mehlbach, wo wir vom Organisationsteam herzlich begrüßt wurden. Gabi hatte wieder einmal alles im Griff – sie ist eben eine super gute Organisatorin.h12_800x600.jpg
Die Pferde fühlten sich in den Paddocks unter den warmen Regendecken wohl und wir freuten uns über die Wärmestrahler im Festzelt. Außergewöhnlich war dann auch die große Auswahl beim Abendessen und damit man auch die Nacht bei Musik und guter Stimmung so richtig genießen konnte, wurden spät noch süße Flammkuchen als Nachspeise gereicht. Hier konnte man sich rundum wohl fühlen.

h13_800x600.jpgUnd Gabi sorgte dann auch noch für besseres Wetter: denn als wir um Mitternacht in unsere Schlafsäcke krochen, da schien der Vollmond an einem sternenklaren Himmel. Stahlblau und wolkenlos, als hätte es den Regen am Vortag überhaupt nicht gegeben, so versammelten sich die Sternreiter am Vormittag zur Pferdesegnung auf der großen Wiese. Gabi hielt noch ein Schwätzchen mit der Pastorin und räumte noch die Überreste vom h14_800x600.jpgFrühstück weg, bevor sie die Sternreiter einzeln verabschiedete.

Wir können vor so einem großen Engagement nur den Hut h15_800x600.jpgziehen: mehrere Tage hatten die Helfer geschuftet, um den Teilnehmern alles perfekt zu organisieren. Wie bedanken und bei Euch für den schönen Anlass, mal wieder mit den Pferden durch die Lande zu ziehen, uns auf ein kleines Abenteuer einzulassen und nette Menschen kennen zu lernen – das ist   die VFD so wie wir sie schon lange kennen.Wir hoffen, auf weitere schöne Ritte, Treffen und Veranstaltungen mit Euch zusammen. Sattelt die Pferde und dann legen wir los……………………..


Text und Fotos: Christiane Claus

   
© VFD-Landesverband Saar