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Faszination Island

Details

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Im Juni 2011 war es endlich soweit:


Mein langersehnter Wunsch, nach Island zu reisen, ging in Erfüllung.
Da ich meinen Fachhochschulabschluss seit Ende Mai in der Tasche hatte und meine Ausbildungsstelle für das nächste Jahr gesichert war, stand einem längeren Islandaufenthalt nichts mehr im Weg.

Am 14. Juni ging unser Flieger von Frankfurt nach Keflavik, dort angekommen fuhren wir mit dem Flybus in die Hauptstadt Reyjavik. Dann flogen wir mit dem Inlandsflieger nach Akureyri.
Meine Mutter und eine Bekannte begleiteten mich die ersten beiden Wochen. Bevor ich auf einem Hof im Norden Islands anfing zu arbeiten, machten wir noch eine Rundreise, einmal komplett um Island herum. Die Fahrt mit dem Mietwagen war sehr abenteuerlich, da nur eine Straße, die Ringstraße, geteert ist. Ansonsten fährt man dort auf „Schotterpisten“. Das Hochland Islands ist unbewohnt.
Dieses Land ist wie eine andere Welt, die Menschen, die Landschaft, überall nur Islandpferde.
Wir fuhren an vielen Wasserfällen, Lavawüsten, Stränden, heißen Quellen und vielem mehr vorbei. Der Geysir war eines meiner Highlights.
Nach dem Urlaub begann der Arbeitsalltag auf dem Hof Garður in der Nähe von Húsavik. Dieser hatte ein kleines Gästehaus, bot geführte Ausritte für Touristen und eine Woche Reiturlaub an. Im Sommer kümmerte ich mich um das Gästehaus. Morgens machte ich Frühstück, bereitete die Zimmer für die Gäste vor und ging mit diesen oder Touristen, die spontan vorbei kamen, ausreiten. In der Zwischenzeit kümmerte ich mich auch um den dreijährigen Sohn der Hofbesitzer. Dieser konnte deutsch und isländisch sprechen, da seine Mutter ursprünglich aus Hannover kommt und sein Vater Isländer ist.
Auf dem Hof gab es insgesamt 60 Pferde, zwei Katzen und einen Hund.
Die Arbeit machte mir total viel Spaß und man traf viele unterschiedliche Menschen. Die nächste “Zivilisation“ war 15 Minuten vom Hof entfernt, Húsavik. Dort konnte man auch Walbeobachtungen machen. Freunde des Hofes arbeiteten dort und somit konnte ich dort auch mitfahren. Unglaublich, so ein großes Lebewesen direkt neben dem Boot zu sehen.
Weitere Highlights waren der Schafabtrieb und der Pferdeabtrieb. Dabei werden die Schafe oder Pferde aus dem Hochland in Pferche getrieben und von den Bauern und Hofbesitzern sortiert. Jeder sucht sein Schaf oder Pferd aus dem „Getümmel“. Dabei zu sein war sehr aufregend.
Als der Sommer und somit auch die Touristensaison vorüber war, wurde es etwas ruhiger, der Stress wurde weniger, die Touri-Pferde wurden in Pause auf eine große Koppel wieder in die Herde gestellt.
Nun stand eine andere Arbeit auf dem Programm  Jungpferdearbeit.
Dazu kam auch eine Bereiterin aus Deutschland.
Zusammen fingen wir mit sechs Jungpferden an zu arbeiten (nach und nach tauschten wir diese immer wieder aus): halfterführig machen, Bodenarbeit, im Roundpen arbeiten, als Handpferd mit ins Gelände ohne und später mit Reiter, bis zum alleine Reiten in Begleitung eines anderen gerittenen Pferdes. Es war für mich das erste Mal, die Jungpferdearbeit, und es hat mir großen Spaß gemacht. Vor allem konnte ich auch mit meinem eigenen 4-jährigen Isländer anfangen zu arbeiten. Diesen habe ich Anfang des Sommers gekauft. Ein kleiner windfarbener Isi, mein Traumpferd namens Ljósàlfur.
Diesen habe ich auch im Dezember 2011 mit meiner anderen Stute von Island nach Deutschland fliegen lassen. Sie landeten in Liège und dort holten wir sie ab.
Sie haben sich gut eingelebt und sind und bleiben einfach was Besonderes!
Auch in den darauf folgenden Jahren fuhr ich jedes zweite Jahr nach Island. Das Landen mit dem Flugzeug auf der Insel ist immer wieder ein super schönes Gefühl.

Nächstes Jahr ist es endlich wieder soweit. Die Vorfreude ist schon groß.
Ich würde dieses halbe Jahr Island immer wieder machen.

 

Maike Marquitz

   
© VFD-Landesverband Saar