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Zwei Funkelnagelneue VFD-Wanderrittführer

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Machen seit Pfingsten das Saarland unsicher.

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Am 20. Mai brach in Oberauerbach auf der H&H Ranch eine Truppe von elf ganz verwegenen Reitern auf. Sie machten sich auf den Weg zur Etzenbacher Mühle unter der Führung der Prüfungsanwärterinnen Nadine Hewer und Dagmar Cullmann. Natürlich wurde dieses Unterfangen von den Argus-Augen der Prüferin Christiane Claus überwacht. Dank guter Vorbereitung der Prüflinge und der großzügigen Unterstützung von Heike und Helmut Wagner, die uns ihr Domizil für den Abritt und den Abschluss zur Verfügung stellten, verliefen beide Tage sehr entspannt. Nachdem alle Reiter herzlich begrüßt worden waren, erfolgte die Kontrolle der Pferde und die Vorbesprechung des Rittes. Trotz des kurz nach dem Start einsetzenden Regens war die Stimmung sehr gut, wobei das gute Frühstück und der leckere Bügeltrunk bestimmt seinen Beitrag dazu leisteten.

 

Der Weg wurde sicher gefunden und die Straßenüberquerungen liefen wie geplant. Wie von Zauberhand war die eine oder andere Geländeschwierigkeit entfernt worden, andere mussten gemeistert werden. Doch mit dieser disziplinierten erfahrenen Reitergruppe war das kein Problem!

Unterwegs trafen wir auf einen uns wohlbekannten Reiter, allerdings saß der auf einem Drahtesel! Unser Troßfahrer Jürgen kam zwischendurch mit dem Fahrrad vorbei, um uns ein Stück zu begleiten und mal zu gucken, ob wir alles richtigmachten.

Bei unserer Ankunft auf der Etzenbacher Mühle erwarteten uns unser Gastgeber Christian Jochum, unsere Ausrüstung und schon eine große Anzahl an Paddocks. Die hatte ich am Tag vorher schon mal aufgestellt. Der Regen ließ langsam nach, die Pferde wurden versorgt und noch einmal kontrolliert, dann endlich konnten wir die Zimmer über den Stallungen beziehen und uns trocknen. Wir fühlten und gleich wie im Mädchenpensionat, also pudelwohl! Pünktlich saßen wir bei Kaffee und Kuchen. Serviert wurde dieser in einem lichtdurchfluteten Raum über der feudalen Reithalle. Blickfang ist auf der einen Seite eine gemütliche Theke, auf der anderen Seite prunkt ein noch gemütlicherer Kamin. Nach dem leckeren Kuchen lösten wir uns schweren Herzens von der Tafel und machten uns auf den Weg zum Landgestüt nach Zweibrücken.

In Zweibrücken erwartete uns eine sehr nette Mitarbeiterin zur Führung durch die Stallungen, die Hallen und die Besamungsstation. Anderthalb Stunden erzählte sie uns engagiert und äußerst kurzweilig über die Geschichte des Gestüts, das Arbeiten und das Leben dort in der Vergangenheit und heute, das Leben der Pferde und die Veränderungen, die der Lauf der Zeit mit sich gebracht hat.

Gegessen wurde „Bei Hannes“ in Niederauen, bis uns gegen 23 Uhr die Augen zufielen. Bevor wir in die Betten fielen, fütterten und tränkten wir noch einmal die Pferde, wie es sich gehört.

Am nächsten Morgen durften wir unser üppiges Frühstück wieder in dem tollen Raum über der Reithalle genießen. Wobei ich zugegebener Maßen doch sehr aufgeregt war. Denn schließlich mussten wir Prüflinge am Morgen die Platzprüfung absolvieren. Christian Jochum hatte uns großzügiger Weise seine Halle dafür zur Verfügung gestellt, wofür wir uns herzlich bedanken. Ich glaube, Nadine und ich haben uns gut geschlagen, zumindest hat die Prüferin zufrieden genickt und die restliche Truppe hat uns sogar Applaus gespendet.

Nach der erneuten Kontrolle der Pferde verstauten wir all unsere Utensilien im Troß und machten uns wieder auf die Piste. Diesmal war uns der Wettergott hold. Nadine führte uns sicher über alle Wege und Straßen Richtung Oberauerbach. Pause machten wir beim Waschbrunnen in der Nähe von Reifenberg, indem man prima kneippen kann, wenn man, wie ich, sein Handtuch dabei hat.

Ein extra Fotoshooting fand statt vor malerischer Kulisse bei den alten Munitionsdepots auf dem Naturlehrpfad. Auch Jürgen auf seinem „wilden Hengst“ durfte da nicht fehlen.

Ohne Verluste und in prima Stimmung kamen wir in Oberauerbach zur Ranch H&H. Die Kontrolle der Pferde verlief sehr zufriedenstellend. Alle hatten den Ritt gut überstanden, waren fit und kauten zufrieden ihr Gras oder Heu, nachdem sie getränkt worden waren. So hatten die Reiter Muße, auf die Übergabe der Wanderrittführer-Urkunde anzustoßen und den Anti-Pasti-Lunch zu genießen.

Daggi, Wanderrittführerin ((((-;

Unser besonderer Dank geht an Heike und Helmut Wagner, die uns nicht nur ihre Anlage zur Verfügung gestellt haben, sondern auch den Vorabritt mit uns organisiert und geleistet haben.

Ebenso danken wir unserer Prüferin, für ihr unermüdliches Engagement vor und während der Prüfung.

Wir danken unserem Troßfahrer für seine Hilfe. Egal wo und egal wann ist der Mann zur Stelle!

Ein Dank geht auch an Christian Jochum von der Etzenbacher Mühle, der uns und unseren Pferden ein wunderschönes Quartier geboten hat, und uns überdies seine Reithalle überlassen hat.

Nicht zuletzt geht unser Dank an unsere überaus disziplinierte, kooperative und besonders hilfsbereite Reitertruppe. Mit jedem einzelnen würden wir uns wieder an eine Prüfung wagen!

Nadine Hewer, Dagmar Cullmann

 

   
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