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Wanderreiterprüfung (Reiterpass II) bei der VFD-SAAR mit Überraschungen

Details

  • am_Wasser
Dass weder das Navi noch die Karte mit den örtlichen Gegebenheiten übereinstimmen müssen, das musste einer der beiden Prüflinge am vergangenen Wochenende schmerzlich erfahren.

Bei der Anreise zum zweitägigen Prüfungsritt stellte Dagmar Cullmann erstaunt fest, dass eine große Schnellstraße zwischen der A 620 und dem französischen Creutzwald nicht in ihrem Autonavi angezeigt wurde. So verzögerte sich der Start zum Prüfungsritt und Dagmar hatte schon bei der Anreise eine echte Prüfungssituation. Doch dann lief alles wie am Schnürchen. Gesundheitscheck der Pferde, Ausrüstungscheck und Start auf die ca. 22 km lange Strecke, die die beiden Prüflinge per Karte finden mussten. Unterwegs waren sieben Kontrollstellen eingebaut, an denen kniffelige Fragen zu beantworten waren und spezielle Aufgaben aus den Bereiche Gesundheit, Erste Hilfe, Ausrüstung, Reiten im Straßenverkehr,Karte und Kompass sowie Giftpflanzen erfüllt werden mussten.

Doch oh je, schon nach dem zweiten Stopp stimmte die Karte ganz und gar nicht mehr, denn auch auf der TOP-Karte 1: 25.000 war die Schnellstraße nicht eingezeichnet. Die gesamte Umgebung rund um die Trasse hatte sich gänzlich verändert. Doch so ist es beim Wanderreiten: Improvisationstalent ist gefordert. Dagmar meisterte auch diese Situation mit Bravour. Nach ca. 11 Kilometer übernahm dann Urs Klein die Führung mit der Karte. Die von ihm auf die Karte übertragene Strecke endete allerdings nach wenigen Kilometern am Kartenrand im Bereich der „Ferme de la cloche“. Am Kontrollpunkt wurde eine weiterführende Karte überreicht, auf der auch das Ziel der Tagesetappe erkennbar war. Doch auch hier wurden schnell die Tücken der Karte erkennbar. Ganze Wohngebiete waren nicht eingezeichnet, Straßen waren verlegt und sogar Hochspannungsleitungen. Also eine echt kniffelige Sache……………..Doch die beiden Prüflinge erreichten ganz entspannt am Nachmittag ihr Etappenziel in Frankreich. Beim Pferdecheck waren die gut trainierten Pferde fit und munter und so begann nach dem Paddockaufbau und der Versorgung der Pferde der gemütliche Teil der Prüfung. Bei Temperaturen von fast 30 Grad kam die Entspannung im Pool gerade recht.

Sonntags stand ein Rundritt im Berviller Wald auf dem Programm, zu dem auch weitere Reiter eingeladen waren. Hier sollten die Prüflinge zeigen, dass sie auch in einer größeren Wanderreitergruppe sicher unterwegs sein können.

Sportwartin Dagmar Cullmann und Urs Klein haben nach Aussage der Prüferin Christiane Claus die beiden Prüfungstage mit Bravour gemeistert. Die VFD-Ausbilderin Jenny Becker von der Libertyranch in Saarlouis hatte die Prüflinge bestens auf alle Anforderungen vorbereitet. So sind die Voraussetzungen für die weitere Ausbildung zum Rittführer gelegt…………also weiter so!

Christiane Claus

   
© VFD-Landesverband Saar