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Nachbericht: Grundkurs Berittenes Bogenschießen

Details
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Beim Reit- und Fahrverein Saarwellingen e.V. fand am 01.04.+02.04.17 ein Grundkurs im Berittenen Bogenschießen statt. Neben dem erlernen der Grundlagen für die Reiter vom Boden aus, stand auch das Gewöhnen der Pferde an die "komischen" Geräusche auf dem Programm. Anschließend sollte das Erlernte auf dem Pferd umgesetzt werden.

Nach der Vorstellungsrunde am Morgen ging es als erstes zur Sicherheitseinweisung durch die Trainerin Margit Kleinbauer und ihren Sohn Max (Deutscher Jugendmeister im Berittenen Bogenschießen) im Clubheim. Im Anschluss folgten die Theorie zu den Grundlagen rund um Bogen und Pfeile. Die ausführlichen Erklärungen und das geduldige beantworten der zahlreichen Fragen der Teilnehmer dauerte einige Zeit.

Gut vorbereitet begann der Praxisteil mit Pfeil und Bogen (Beides von dem Trainerteam als Leihmaterial innerhalb der Kursgebühr bereit gestellt) auf dem Wiesenplatz, zunächst noch ohne Pferde: unterschiedliche Aufwärmübungen, üben der "Senkrechten-Wagerechten", Halten von Bogen und 3 Pfeilen in einer Hand, das "blinde Einnocken" und das korrekte Spannen des Bogens und anschließende Schießen auf Rundballen. Einige Lacher später, viel Spaß und recht schnellen Erfolgen bei allen Teilnehmern gingen wir dann über zu den anspruchsvolleren Übungen.

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Ganz nach dem Motto "Im Stehen Schießen kann jeder" mussten die Teilnehmer nun nacheinander "im Schritt" die Bogenbahn hinaufgehen und im Gehen nacheinander auf die kleinen Strohballen entlang der Bahn schießen.

Da dies auch bereits nach wenigen Durchgängen sehr gut funktionierte, durften es die Teilnehmer nun auch "im Trab" versuchen... Naja, selber laufen, blind einnocken (=Pfeil aus der Bogenhand greifen, zwischen Bogen und sehen einfädeln, Pfeilende in der Sehne einrasten), intuitiv zielen und dann auch noch treffen?!? Nach den ersten Bedenken und ungläubigen Blicken, klappte es ja dann doch bei allen ziemlich gut!

Um das Ziel auch wirklich im Auge zu behalten, gab es dann noch eine ziemlich gemeine Übung. Rundlaufend um einen kleinen Ballen musste ebenfalls blind eingenockt werden und auf einen Rundballen geschossen werden. Hier entstand auch das ein oder andere sehr lustige Foto ;-)

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Am Nachmittag kamen nun auch die Pferde ins Spiel. Diese wurden in Zweierteams zunächst mit den Pfeilen berührt und abgestreift, was die wenigsten Pferde überhaupt interessierte. Danach ging es an das Schießen vor den Pferden, dann neben den Pferden und da es fast alle auf Anhieb absolut gelassen mitmachten, auch schon kurz darauf vom Pferderücken aus. Total begeistert wurden die Pferde gesattelt und in den bestehenden Zweierteams an das Berittene Bogenschießen herangeführt - vorerst wörtlich geführt! Lediglich ein Pferd empfand das Geräusch der Pfeile als stark unangenehm und wurde von dieser Übung noch ausgeschlossen, bis das Geräusch kein Problem mehr darstellen sollte. So ging es nun im Schritt nacheinander die Bogenbahn hoch: Eine Person die führt und sich sehr gut um das Pferd kümmern konnte, ein Reiter, der sich auf sich und den Bogen konzentrieren konnte. Schon bald konnten es alle auch im Trab versuchen. So viele Highlight an nur einem Tag! Alle Teilnehmer waren völlig begeistert - nicht zuletzt von ihren tollen Pferden und dem großen Spaß an dieser Randsportart.

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Der nächste Kursmorgen begann mit den Aufwärmübungen, dem Techniktraining und einigen Gemeinheiten vom Trainierteam wie: das Laufen beim Schießen vom Vortag, das Hüpfen beim Schießen, den Tanzschritten beim Schießen und als krönender Abschluss dem Schießen vom Ballance Board aus. Die Teilnehmer hatten selten so viel Spaß bei einem Reitkurs - aber es war ja schließlich kein normaler Reitkurs ;-)

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Am Nachmittag ging es dann wieder auf die Pferde. Mein persönliches Highlight: Janosch war mit von der Partie!!! (Nach mittlerweile fast einem ganzen Jahr Ausfall war ich überglücklich, wenigstens kurz mit ihm teilnehmen zu können). Und er war der absolute Überflieger, kaum anders zu erwarten, oder? Satteln, Pfeile zeigen, vor dem Pferd schießen, hinter dem Pferd schießen (natürlich auf einen Ballen) über das Pferd hinweg und unter dem Pferd durch fiel mir keine weitere Übungsmöglichkeit mehr ein. Er sah mich an und wollte wissen wann es ein Leckerlie geben würde. Da ich ihn immer noch so verwundert ansah, winkelte er ein Hinterbein an und beschloss zu schlafen - in Mitten des Kurses... Also aufsteigen, einreihen und mitmachen. Schritt, Trab, Galopp - so ein wundervolles Herzenspferd :-)

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Auch das Pferd vom Vortag, welches noch Probleme mit dem Schussgeräusch hatte, ließ sich am neuen Kurstag schnell überzeugen, dass nichts passieren würde. Kurz darauf konnte der Schecke ebenfalls als sicheres Reitpferd teilnehmen. Somit waren bereits am zweiten Tag alle Kurspferde zu Berittenen Bogenschieß-Pferden geworden. Das hatten zu Beginn nur wenige erwartet. Alle Teilnehmer konnten am Kursende in den Gangarten Schritt, Trab und Galopp samt Pfeil und Bogen die Bogenbahn bereiten. Treffen konnten wir auch schon (ganz ok zumindest ;-). Kein Vergleich zu den Profis, aber nach zwei Tagen waren alle Teilnehmer mehr als stolz auf ihre Pferde und die eigenen Leistungen. Die kleinen und großen Strohballen hatten sich als Ziele sehr gut bewehrt. Nur selten musste ein Pfeil gesucht werden.

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Ein harmonischer Kurs, mit sehr viel Spaß, zahlreichen lustigen Momenten, einigen Aha-Effekten und vielen neuen Erfahrungen.

Und natürlich durfte (mein) Hund "Hexe" nicht fehlen. Diese begleitet mich mittlerweile auf allen Kursen, egal ob als Kursleiter oder als Teilnehmer.

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Und ich kann euch sagen... Muskelkater gab es kostenlos zum Kurs dazu. Somit hatten auch meine Arbeitskollegen ein paar lustige Moment vom Kurs am Montagmorgen. Mir hat es sehr viel Spaß bereitet und ich werde wohl auch bei dieser Randsportart bleiben. Weitere Kurse sind bereits in Planung, ein kleines Turnier sogar noch in diesem Jahr. Es bleibt spannend :-)

Marie

PS:

ich entschuldige mich , falls das "Einnocken" falsch geschrieben sein sollte. Ich hab es in meinem Leben an diesem Kurs zum ersten Mal gehört ;-)

   
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