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Als Quartiertester unterwegs – in geheimer Mission an Etzenbacher Mühle

Details

 

  • Etzenbacher_Mühle2_800x426
„Ach, ich wollte immer schon mal zur Etzenbacher Mühle reiten. Der Christian Jochum, der ist immer so nett.“ Geschickt dirigierte Christiane mich verbal in die Richtung, in die sie mich haben wollte. Wir besprachen den Prüfungsritt von Nadine und mir. Brav rief ich in der Mühle an und buchte dort Zimmer für die kommenden Pfingsttage. Und nett ist er wirklich, der Christian! Bei all meinen Fragen und Wünschen hat er die Fassung bewahrt und immer eine Lösung für meine vielen verschiedenen Anliegen gefunden.

 

Mit seiner Lebensgefährtin Jennifer Bender hat er 2015 die Etzenbacher Mühle erworben und damit das Schmuckstück vor dem Verfall bewahrt. Es ist ihnen gelungen, das weitläufige Anwesen, gelegen zwischen Wiesbach und Käshofen im Südwesten von Rheinland-Pfalz, wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zuzuführen: ein Pferdebetrieb mit Zucht, Pensionspferdehaltung und Ausbildung für Pferd und Reiter.

Wanderreiter sind dort ebenfalls herzlich willkommen. Der Ort Wiesbach schmiegt sich in eine Senke der Sickinger Höhe. Diese zieht sich von Landstuhl im Norden bis fast nach Zweibrücken im Süden, bevor sie dort beinahe unmerklich in eine sanfte Hügelkette übergeht. Im Osten grenzt der Pfälzer Wald daran, im Westen davon liegt das wunderschöne Saarland. Die eher schluchtartigen Täler sind bewaldet, während die Höhen von Äckern und Wiesen bedeckt sind. Der Auerbach entwässert mit seinen zahlreichen Nebenbächen den westlichen Teil der Region. In seinem mittleren Teil speist er mehrere Weiher, die diesem Abschnitt einen sehr idyllischen Anstrich geben. Dort trägt der Auerbach den Namen Wiesbach und genau dort liegt die Etzenbacher Mühle. Zahlreiche Wander- und Reitwege durchziehen das Areal. Der Meteoritenweg z. B. führt zu der Einschlagstelle eines Meteoriten in der Nähe von Krähenberg. Ein Gedenkstein und eine Info-Tafel erinnern an das Ereignis vom Jahr 1869.

Die Fremdenzimmer im Landhausstil liegen über den Stallungen der Etzenbacher Mühle. Das Schnauben der Pferde und das Scharren der Hufe dringen des Nachts beruhigend in die Träume des müden Wanderreiters. Der Blick aus dem Fenster fällt direkt auf jene großzügige Wiese, die für die Paddocks der Gastpferde zur Verfügung steht. Bäume zieren ihren Saum und sorgen so für Schatten und Schutz. In der großen, lichtdurchfluteten Reiterstube sitzt man mehr als gemütlich, entweder an der Theke, an der langen Tafel oder am riesigen Kamin. Von dort blickt der Gast in den malerischen Innenhof des Wohnhauses einerseits und in die feudale, über 60m lange Reithalle andererseits. Diese hat uns Christian netterweise für die Platzprüfung zur Verfügung gestellt. Da konnte ich auf meiner Josy mal so richtig Gas geben!

Jenny Bender, zuständig für den Beritt und den Unterricht, hat mit zahlreichen Pferdeprojekten, besonders für Kinder und Jugendliche, die Stallanlage mit Leben gefüllt. Christian Jochum ist nicht nur Vorsitzender des Vereins RSC Gestüt Etzenbacher Mühle, sondern auch vom Förderverein Kulturgut Zweibrücker Pferd. Er organisiert in beiden Anlagen, der Etzenbacher Mühle sowie dem Landgestüt Zweibrücken, diverse Reitkurse in verschiedenen Sparten und mit namhaften Trainern. Das Landgestüt ist nur ein paar Autominuten entfernt und so bietet es sich für den Wanderreiter an, dort einen Termin zur Besichtigung zu machen. Der Besuch ist sehr empfehlenswert. Das Eintauchen in die Geschichte des Gestüts im Wandel der Zeit, die Ausführungen über das Leben und Arbeiten der Menschen und der Pferde dort, und der Einblick in die Besamungsstation ist äußerst interessant und kurzweilig.

Ursprünglich hatte unsere Gruppe vorgehabt, direkt nach dem Besuch des Landgestütes quasi eine Haustür weiterzugehen und den Turnerjahrmarkt nebenan zu besuchen. Doch die Müdigkeit und das Wetter ließen uns die Pläne ändern. Christian Jochum besorgte uns blitzschnell einen Tisch im Lieblingsrestaurant von unseren Mitreitern Heike und Helmut Wagner, die in dieser Gegend zu Hause sind. Im Quartier-Restaurant „Zum Hannes“ in Niederhausen war das Essen ganz großartig und so lässt man den Abend gerne ausklingen…….

Dagmar Cullmann

 

   
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